Ippons für Obernzenner Judokas

Von links: Tim Lober; Cornelia Kretschmer; Johannes Arold; Kevin Musch; Abdula Al Nassar; Vincent Freund; Mohammed Abdusalam; Haitham Alhabbal

Beim diesjährigen Kitzinger Falterturmturnier waren zahlreiche U15 Judokas aus ganz Bayern angetreten. Vom TSV Obernzenn schickte Trainer Wolfgang Kretschmer fünf Starter, vier davon jüngster Jahrgang, auf die Matte.

In der mit 14 Teilnehmern stärksten Gewichtsklasse -34kg mussten sich gleich zwei Obernzenner messen. Haitham Alhabbal konnte sich mit jeweils Ippon gegen einen Erlanger und einen Bad Kissinger ins Halbfinale vorkämpfen. Hier unterlag er einem starken Nürnberger nur knapp und stand somit im kleinen Finale um Bronze. Leider geriet er hier gegen einen deutlich erfahreneren Unterfranken nach eigenem Angriff in einen Haltegriff, aus dem er sich nicht befreien konnte. Ebenfalls im Leichtgewicht konnte Abdula Al Nassar souverän das Halbfinale erreichen. Unschlagbar war hier leider der spätere Sieger Gusselnikov vom Jahn Nürnberg und schickte Al Nassar in die Trostrunde. Im Kampf um Platz drei geriet der Obernzenner nach einem Wurf des erfahrenen Erlangers mit Waazari in Rückstand. Trotz Schmerzen im Knie biss sich Al Nassar noch mal durch und holte mit einem starken Ippon für einen O-Goshi-Hüftwurf verdient Bronze.

Vincent Freund verpasste die Leichtgewichtsklasse nur um wenige 100g und musste deshalb in der nächsthöheren Gewichtsklasse gegen deutlich stärkere Athleten antreten. In seinem ersten Kampf konnte er erst gut mithalten und den Gegner aus Erlangen Paroli bieten, musste sich aber letztendlich der Kraft des Gegners beugen. In der Trostrunde versperrte dem TSV-Judoka ebenfalls ein erfahrener Erlanger den Weg zu einer Medaille, sodass es für Freund diesmal mit einem siebten Platz endete. Mit Johannes Arold stand der vierte Youngster in der gut besetzten Mittelgewichtsklasse auf der Matte. Aufgrund fehlender Wettkampfpraxis geriet er in seinen ersten Kampf in den Rückstand und konnte das nicht mehr ausgleichen. In der Trostrunde setzte er sich mit einem druckvollen Ippon für eine sehenswerte Wurftechnik vorzeitig durch. Im kleinen Finale ließ sich Arold nicht von den höher graduierten und größeren Kämpfer aus Bad Kissingen beeindrucken und lieferte sich lange einen starken Kampf der viel Potential des Obernzenners erkennen ließ. Dennoch ging der Kampf um Bronze knapp an den Unterfranken.

Für reichlich Spannung beim Trainerteam um Wolfgang Kretschmer sorgte der älteste Obernzenner Starter Tim Lober. Gegen den alten Bekannten Herzog aus Erlangen ging es nach kräftezehrenden Kampf in den Golden Score. Hier hatte Lober eine gute Technik durchgebracht und den Erlanger auf die Seite geworfen. Leider stand der Kampfrichter ungünstig und gab dafür nicht die entscheidende Wertung. Kurz darauf wurde Lober unglücklich erwischt und der Kampf ging verloren. Im zweiten Kampf konnte er sich vorzeitig mit Wurf und anschließenden Haltegriff durchsetzen. Eine starke Leistung zeigte der Obernzenner Judoka gegen den deutlich größeren Kämpfer vom Jahn Nürnberg. Leider stand der Nürnberger sehr stabil und konnte die Angriffe Lobers stets abwehren und ihn kurz vor Schluß noch auskontern. Somit beendete Tim Lober den Wettkampf mit Bronze.

                         

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