4-mal Gold für Obernzenner Judokas

Sechs Nachwuchsjudokas des TSV Obernzenn schickte Trainer Wolfgang Kretschmer beim Rothenburgpokal-Turnier auf die Matte. Über 120 Teilnehmer aus Bayern und Baden-Württemberg kämpften um den 29. Meistertrunkhumpen. Die Ausbeute der Obernzenner waren hierbei vier Goldene Medaillen, sowie einmal Silber und Bronze.

In der U10 musste Emily Tischner als „Feder“-Gewicht gegen teils deutlich stärkere Kämpferinnen antreten. Den Kampf gegen eine Athletin vom Jahn Nürnberg konnte sie zwar dominieren, letztlich wollte der Kampfrichter von drei starken Würfen nur einen bewerten. Leider bekam die Nürnbergerin für Ihre einzige Aktion einen Punkt zugesprochen, sodass der Kampf Unentschieden ausging. Eine Altenfurterin hatte mit dem Obernzenner Spatz leichtes Spiel und so ging der letzte Kampf leider ohne wirkliche Chancen verloren. Aufgrund der Unterbewertung hieß es Bronze für die Jüngste im Team. Lena Siebert startete mit einem schön erarbeiteten Sieg beim „Best of Three“ in der FU 10 Gruppe 3. Nach einem kräftezehrenden Unentschieden gegen die Schwabacherin stand die Obernzennerin bei Ihrem zweiten Wettkampf als Siegerin fest. Leon Geißelbrecht beherrschte in der MU10 Gruppe 7 die Gegner aus Ansbach und Rothenburg deutlich, musste lediglich einem Judoka aus Nürnberg einen Punkt abtreten und wurde für seine starke Leistung mit Gold belohnt.

U10 von links: Lena Siebert; Emily Tischner; Leon Geißelbrecht

Im Anschluss gingen die U12-Judo-Kämpfer auf die Matte. Serkan Özdil kämpfte mutig und angriffslustig bei seinem zweiten Wettkampf. Ein höher graduierter Katzwanger konnte ihn mit 0:4 im Haltegriff besiegen. Der deutlich schwerere Sportler aus dem württembergischen Niederstetten hatte aber aufgrund des druckvollen Kampfstils des Obernzenners keine Chance und gab letztlich im Haltegriff auf. Somit freute sich Özdil über Silber. In der Gruppe 8 der MU12 wurde Finn Wiesinger seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte einen Niederstettener und einen Altenfurter vorzeitig mit 8:0. Ein bekannter Kämpfer der Frankonia Nürnberg machte es Wiesinger zwar etwas schwerer, aber konnte ihm den Platz ganz oben auf dem Treppchen nicht streitig machen. Auch Feras Al Habbal in der Gruppe 5 kämpfte stark. Der höher graduierte Kämpfer aus dem Unterfränkischen Eltmann unterschätzte den Obernzenner und lag nach 10 Sekunden auf dem Rücken. Ebenso erging es einem Dettelbacher und einem Laufer Judoka. Auch für Al Habbal hieß es am Ende Gold.

U12 von links: Feras Al Habbal; Serkan Özdil; Finn Wiesinger

                         

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