Berichte 2014

Hinten von links: Philipp Rollinger; Lisa Kretschmer (Trainerin); Georg von Stackelberg; Lilli Wittmann
Vorne von links: Jannik Spengler; Christian Brockauf; Leni Wittmann

 

Die Jüngsten Judokas des TSV Obernzenn konnten sich noch mal beim Nikolausturnier am 07.12.2014 in Altenfurt bei Nürnberg beweisen. Jannik Spengler und Christian Brockauf stellten sich in der Altersklasse U10 der Konkurrenz. Jannik überzeugte diesmal vor allem im Boden und konnte zweimal sicher siegen, musste jedoch zwei Kämpfe knapp abgeben und wurde mit einem 3. Platz belohnt. Christian Brockauf startete noch etwas unsicher bei seinem ersten Wettkampfeinsatz, konnte jedoch im zweiten Kampf gegen einen Fürther Kämpfer eine Wertung erzielen. Auch im letzten Kampf stellte er sich mutig seinem Gegner, musste sich aber geschlagen geben. Neben der gesammelten Erfahrung freute er sich über den 3. Platz. Die Schwestern Lilli und Leni Wittmann, sowie Philipp Rollinger und Georg von Stackelberg traten in der Altersklasse U12 an. Leni Wittmann besiegte im Auftaktkampf eine Altdorferin, bevor sie gegen eine starke Ansbacherin ein Unentschieden erzielte. Eine Altenfurter Kämpferin wurde von ihr souverän geworfen und besiegt. Ihre Schwester Lilli hatte einen sehr guten Tag erwischt und konnte mit sauberen O-Soto-Otoshis (großer Außensturz), sowie im Boden gegen eine Ansbacherin und Altenfurterin vorzeitig siegen. Auch im Kampf gegen eine Kämpferin aus Altdorf setzte sie die Anweisungen ihres Trainers Wolfgang Kretschmer perfekt um und siegte auch diesmal. Bemerkenswert, dass bis zum Schwesterduell keine der beiden Wittmann-Zwillinge eine Wertung abgegeben haben und enorm stark und sicher aufgetreten sind. Im Schwesterduell hatte dann Lilli das glücklichere Ende und somit Platz eins vor der zweitplatzierten Leni Wittmann. Georg von Stackelberg hatte eine schwere Aufgabe bei seinem Wettkampf-Debüt. Mit Vereinskamerad Rollinger und Gegnern aus Nürnberger Vereinen standen ihm routinierte Judokas gegenüber. Dennoch zeigte er sich unerschrocken und hielt den Angriffen eines Judokas aus Altenfurt lange stand. Im zweiten Kampf konnte er seine Aktivitäten steigern, musste sich aber dennoch dem Nürnberger beugen. Philipp zeigte variantenreiches Judo und besiegte den Kämpfer des Post SV deutlich. Vom Lokalmatador ließ er sich etwas überrumpeln, konnte jedoch noch vor Kampfende ausgleichen. Im Obernzenner Duell nutzte Philipp seine Erfahrung und siegte gegen den beherzt kämpfenden von Stackelberg. Am Ende stand Philipp ganz oben auf dem Treppchen und Georg freute sich über einen dritten Platz sowie über den an alle Kämpfer vom Nikolaus überreichten Schoko-Nikolaus. 

 

 

Im Rahmen des Nachmittagsunterrichts konnten die Schüler der Obernzenner Grundschule den Judo-Sport kennenlernen. Lisa und Wolfgang Kretschmer, Trainer der Judokas des TSV Obernzenn und des Judo-Teams Bad Windsheim boten den Erst- bis Viertklässlern an vier Nachmittagen abwechslungsreiche Übungsstunden. Gezeigt wurden zuerst einige spektakuläre Judo-Techniken, bevor die Kinder erste Berührungsängste bei einem Aufwärmspiel verloren. Die Grundlagen für das richtige Fallen zur Vermeidung von Verletzungen wurden anschaulich vorgeführt und von den Schülern auch gleich ernsthaft geübt. Anschließend beschäftigte man sich mit Würfen, Bodentechniken und Festhaltern. Auch die Judo-Etikette wie zum Beispiel das An- und Abgrüßen, das Betreten der Matten mit sauberen Füßen oder die Judo-Werte, wie Respekt, Mut oder Hilfsbereitschaft wurden den Teilnehmern nahe gebracht. Mit viel Elan und Begeisterung waren alle dabei und trauten sich immer anspruchsvollere Übungen zu. Ein Höhepunkt war sicherlich das Kräftemessen im Sumo-Judo. In zwei Mannschaften eingeteilt, mussten die Kämpfer im Zweikampf ihr Gleichgewicht halten, bzw. das des Gegenübers brechen. Hierbei wurden die Kämpfer lauthals von Ihren Mannschaftskameraden angefeuert und nach dem Kampf gelobt oder getröstet. Zum Abschluss waren sich die Mädels und Jungs sowie die Trainer einig, dass es miteinander viel Spaß gemacht hat, sodass einige gleich zum Judotraining am Freitag in die Zenngrundhalle gekommen sind.

Hinten von links: Jan Müller; Kevin Musch; Philipp Rollinger; Lisa Kretschmer (Trainerin); Lilli Wittmann
Vorne von links: Fabian Kokor; Leni Wittmann; Jannik Spengler

 

Am Wochenende fand an zwei Tagen der 27. Rothenburg-Pokal 2014 zum Kampf um den Meistertrunkhumpen im Judo statt. Ganze Bezirkskader, bayerische Kaderathleten, ausländische Gäste aus Luxemburg und Frankreich und viele Traditionsvereine aus ganz Süddeutschland trafen sich beim gut organisierten Turnier in Rothenburg. Auch die Obernzenner Judokas nutzten die Chance sich kämpferisch zu beweisen.

Bei den Jüngsten in der Altersklasse U10 startete das Talent Jannik Spengler und bewies wiederholt, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen ist. Gegen einen Iphöfer bestand er den Kampf mit einem Schönen O-Soto-Gari (Große Außensichel). Gegen einen starken Kämpfer aus dem Oberpfalzkader zog er jedoch den Kürzeren, bevor er dessen Teamkollegen durch perfekte Würfe und Haltegriffe vorzeitig besiegte und sich über Silber freuen konnte. Leni Wittmann im Super-Leichtgewicht der U12 stellte sich zum ersten Mal einem Wettkampf. Entsprechend nervös agierte sie und musste den Kampf abgeben. Dann fand sie immer besser in das Turnier und konnte ein hart umkämpftes Unentschieden erreichen, bevor sie mit viel Selbstvertrauen einen schönen Wurf zum Sieg verwandeln konnte, wofür Sie ebenfalls mit Silber belohnt wurde. Ihre Zwillingsschwester Lilli musste sich in ihrem Debüt eine Gruppe höher beweisen. Gegen eine höher graduierte Altenfurterin, der späteren Siegerin, konnte sie ein Unentschieden verteidigen. Auch im zweiten Kampf setzte sie die Verteidigungs- und Angriffsstrategien der Trainer Wolfgang Kretschmer und Michael Fluhrer um und sicherte sich noch ein Unentschieden. Dann kam endlich der ersehnte und verdiente Sieg durch Wurf und anschließendem Haltegriff bevor sie wieder ein Unentschieden gegen eine starke Lauferin und somit die Bronzemedaille erkämpfte. Philipp Rollinger hatte es nach seiner Verletzungspause gleich mit einer starken Gruppe zu tun. Viele Wurfansätze wurden leider nicht gewertet und so kam es zweimal zu einem Unentschieden, ein Kampf musste knapp abgeben werden bevor Rollinger sich nach einem Sieg den 3. Platz sicherte. Auch Fabian Kokor konnte sich stark präsentieren. Zweimal setzte er alle Tipps der Trainer am Mattenrand um und siegte mit verschiedenen Techniken. Leider waren zwei Ältere und höher graduierte Gegner aus Vereinen mit hauptamtlichen Trainern zu stark und sein Mut und seine Angriffe langten nicht für einen weiteren Sieg. Somit blieb dennoch ein erfolgreicher 3. Platz der Lohn der Leistung für den Obernzenner Athleten.

Am Sonntag kamen zwei Kämpfer in der U15 und Kevin Musch bei den Männern zum Einsatz. Jan Müller und Maximilian Beck erwischten beide leider harte Lose, dem sich beide mutig stellten und viel Wettkampferfahrung gegen langjährige und erfahrene Judokas sammeln konnten. Die Überraschung aus Obernzenner Sicht lieferte sicherlich Kevin Musch bei den stark auftretenden Herren -73 kg. Seinen ersten Kampf gegen einen Braun-Gurt-Träger aus Erlangen konnte er mit einem fulminanten Ippon gewinnen, bevor er im Halbfinale gegen einen Erlanger Bundesliga-Kämpfer den Kürzeren zog. Der Kampf um Platz drei war hart umkämpft und hier zeigte der erst seit einem Jahr trainierende Judoka, was er alles dazugelernt hatte. Gut eingestellt von den Trainern Wolfgang Kretschmer und Thomas Kreuzer konnte er den gefährlichen Angriffen des Dan-Trägers aus Aalen geschickt ausweichen und nutzte seine Chancen zu Gegenangriffen, sodass beide Kämpfer Wertungen erzielten. Die schnellen Aktionen mussten durch Videoaufzeichnungen von den Kampfrichten ausgewertet werden, bevor feststand, dass der Obernzenner Kämpfer sich die Medaille gesichert hat.

Weitere Bilder zu diesem Bericht gibt es in der Galerie.

Hinten von links: Jan Sommerer; Lisa Kretschmer; Jan Müller; Kevin Musch; Maximilian Beck; Vladimir Kokor; Cornelia Kretschmer; Anett Meyer; Michael Fluhrer; Thomas Kreuzer
Mitte von links: Fabian Kokor; Georg von Stackelberg ; Lilli Wittmann; Leni Wittmann; Vincent Ganz; Philipp Rollinger; Vincent Denzler; Kevin Haberl
Vorne von links: Christian Brockauf; Jannik Spengler; Lauri Ziener; Kaya Martinez-Mercado; Valentin Schwiersch

 

Am 14.11.2014 fand bei der Judo-Abteilung des TSV Obernzenn die zweite Gürtelprüfung in diesem Jahr statt. Das erfahrene Trainerteam bereitete die Prüflinge erfolgreich auf den nächsthöheren Gürtel vor. So konnten sich wieder einmal 18 Judokas den Prüfern stellen. Gezeigt wurden Vorkenntnisse aus den vorherigen Gürtelstufen, verschiedene Fall-, Wurf-, Halte-, Würge- und Hebeltechniken sowohl aus einer Grundstellung als auch aus verschiedenen Bewegungsvorgaben. Den krönenden Abschluss stellten noch die Übungskämpfe dar, in denen die Prüflinge nach bestimmten Situationsvorgaben ihre bereits erlernten Techniken unter Beweis stellen mussten. Besonders hervorzuheben ist es, dass sich auch zwei Eltern dazu entschlossen haben Judo zu betreiben und sich der Prüfung stellten. Die Prüfer Thomas Kreuzer und Jan Sommerer konnten den erschöpften Judokas am Ende der Prüfung ein Lächeln ins Gesicht zaubern, als sie verkündeten, dass alle mit wirklich guten Ergebnissen bestanden haben.

Folgende Prüfungen wurden abgelegt! 

8. Kyu – weiß-gelber Gürtel:

  • Denzler, Vincent
  • Ganz, Vincent
  • Haberl, Kevin
  • Kretschmer, Cornelia
  • Martinez-Mercado, Kaya
  • Meyer, Anett
  • Schwiersch, Valentin

7. Kyu – gelber Gürtel:

  • Beck, Maximilian
  • Brockauf, Christian
  • Spengler, Jannik
  • von Stackelberg, Georg
  • Wittmann, Leni
  • Wittmann, Lilli
  • Ziener, Lauri

6. Kyu – gelb-orangener Gürtel:

  • Kokor, Fabian
  • Müller, Jan
  • Musch, Kevin

4. Kyu – orange-grüner Gürtel:

  • Kokor, Vladimir

Foto: Lisa Kretschmer mit den Kindern des Förderzentrums bei der Fallschule

 

Zum Schuljahresbeginn konnte die 5. Klasse des Förderzentrums II Bad Windsheim an einem Judo-Projekt teilnehmen. Lisa und Wolfgang Kretschmer, Trainer der Judokas des TSV Obernzenn und des Judo-Teams Bad Windsheim boten, unterstützt von Kevin Musch, einen Einblick in die Sportart Judo, dem "sanften Weg". Die Schüler und ihre Betreuer Herr Storath und Herr Gehrmann wurden an fünf Nachmittagen im St. Bonifatiushaus in Bad Windsheim sportlich gefordert. Nach einer Demonstration verschiedener Judo-Aktionen, verloren die Kinder erste Berührungsängste schnell bei einem Aufwärmspiel. Die Grundlagen für das richtige Fallen zur Vermeidung von Verletzungen wurden nun anschaulich vorgeführt und von den Schülern auch gleich ernsthaft geübt. Anschließend beschäftigte man sich mit Würfen, Bodentechniken und Festhaltern. Zum Vergnügen der Schüler wurden auch mal Lehrer und Schulbegleiter in den Haltegriff genommen oder Trainer geworfen. Auch die Judo-Etikette wie zum Beispiel das An- und Abgrüßen, das Betreten der Matten mit sauberen Füßen oder die Judo-Werte, wie Respekt, Mut oder Hilfsbereitschaft wurden den Teilnehmern nahe gebracht. Mit viel Elan und Begeisterung waren alle dabei und trauten sich immer anspruchsvollere Übungen zu. So kamen die Trainer, Betreuer und Kinder zu dem Fazit, dass dieses Projekt viel Spaß gemacht hat und zum weiteren Judo lernen motiviert. Dies ist jeweils montags im St. Bonifatiushaus in Bad Windsheim, sowie freitags in der Zenngrundhalle Obernzenn, jeweils von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr, mit Gleichgesinnten möglich.

Vorne rechts: Jan Müller

 

In Ansbach fanden am 28.09.2014 die mittelfränkische Einzelmeisterschaft im Judo der Jugend U15 statt. Hierbei stellte sich Jan Müller vom TSV Obernzenn erstmals der Herausforderung eines Wettkampfes. Seinen ersten Kampf bestritt er trotz Nervosität mit vielen Angriffen und dominierte seinen Gegner aus Wilhermsdorf deutlich. Aus seinem Haltegriff gab es kein Entrinnen mehr und so siegte Jan mit Ippon vorzeitig. Im Halbfinale stand er dann einem erfahrenen Kämpfer aus Lauf gegenüber, der ihn mit einer perfekten Technik besiegte. Im Kampf um den 3. Platz konnte er den Kämpfer aus Nürnberg in einem ausgeglichenen Duell lange Paroli bieten, jedoch geriet er in einen Haltegriff, aus dem er sich nach der kräftezehrenden Vorrunde nicht mehr befreien konnte. Dennoch hat er mit dieser guten Platzierung das Startrecht zur nordbayerischen EM in Hof erlangt. 

Im Rahmen der Meisterschaft war auch Lisa Kretschmer als Jugend-Kampfrichterin im Einsatz. Nach den Kämpfen der männlichen Jugend wurde sie im Kreise ihrer Kollegen für ihre Leistungen zum Kampfrichter auf Bayernebene ernannt. Damit konnte Lisa eine Lizenzstufe überspringen und kann nun auf gesamtbayerischer Ebene in allen Altersklassen und Ligen als Referee (Kampfrichter) eingesetzt werden.

 

Am 20.07.2014 fand der Familienausflug der Judo-Abteilung des TSV Obernzenn mit dem Kanadier-Boot auf der Pegnitz statt. Zahlreiche Judokas und ihre Familienangehörigen starteten an diesem heißen Sommertag bei Velden in der Hersbrucker Schweiz zur gemeinsamen von der Abteilungsleitung geplanten Bootstour. Nach der Einteilung in die einzelnen Kanadier machten sich die Bootsbesatzungen an die ersten mehr oder weniger erfolgreichen Paddelversuche auf der Pegnitz. Schließlich schafften alle mit viel Spaß die erste Etappe bis zum gemeinsamen Mittagessen mit den Fußgängern und Nachzüglern, wo man sich mit leckeren Schäufele, Schnitzel und Co. für die zweite Strecke stärken konnte.

An einem Wehr konnten sich dann die fleißigen Paddler und die Fußgänger im Fluss abkühlen. Ganz Mutige schwangen sich an einem Seil in die wirklich eiskalten Fluten. Nach dem ausgiebigen Badespaß wurde die letzte Etappe durch einige Stromschnellen angegriffen. Einige nahmen noch mal ein, mehr oder weniger freiwilliges Bad bzw. Dusche, was aber angesichts der hohen Temperaturen eine willkommene Abkühlung darstellte, bevor alle an der Endstation vor Hersbruck nach einer ca. 19 km Paddeltour gut gelaunt, aber erschöpft aus ihren Booten stiegen. Somit fand der, von allen Teilnehmern als sehr gelungen empfundene, Sommer-Familienausflug sein Ende mit dem Versprechen bei der nächsten gemeinsamen Unternehmung wieder für vergleichbaren Spaß und Action für alle zu sorgen.

Von links: Lisa Kretschmer; Philipp Rollinger; Vladimir Kokor

 

Am 11.07.2014 wurden die erfolgreichen Sportler aus Bad Windsheim im KKC geehrt. Aus den Händen des Bürgermeisters Herrn Kisch und seiner Stellvertreterin Frau Horst nahmen auch unsere Aktiven Judokas für ihre Leistungen Urkunden und Auszeichnungen entgegen.

Philipp Rollinger und Vladimir Kokor erhielten eine Urkunde und die bronzene Nadel der Stadt Bad Windsheim.

Lisa Kretschmer erhielt eine Urkunde und die goldene Nadel sowie den Ehrenpreis für besondere Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene.

Medaillenregen für Obernzenner Judokas (4x Gold und 3x Silber)

Hinten von links: Vladimir Kokor (Gold); Kevin Musch (Silber); Lisa Kretschmer (2x Gold)
Vorne von links:  Philipp Rollinger (Gold); Jannik Spengler (Silber); Fabian Kokor (Silber)

 

Am Wochenende fand das wichtigste Sichtungsturnier des Bezirk Mittelfranken in Fürth statt. Nach der sehr guten Wettkampf-Vorbereitung in Obernzenn und im Montags-Training mit dem Judoteam Bad Windsheim im Bonifatiushaus, schickte das Trainerteam um Lisa und Wolfgang Kretschmer aussichtsreiche Judokas im Kampf um den Alwin-Rauch-Pokal an den Start. Alle Starter wurden ausschließlich mit Gold und Silber für Ihren Trainingsfleiß belohnt.

Am ersten Wettkampftag gab Jannik Spengler in der jüngsten Altersklasse U10 sein Debüt. Da in dieser AK Kämpfe zwischen Mädchen und Jungen des gleichen Gewichts möglich sind, hatte er seine erste Begegnung gegen eine Kämpferin aus Bubenreuth. Hierbei dominierte Jannik im Boden, war aber etwas zu zaghaft, sodass sich seine Gegnerin zweimal erfolgreich wieder herauswinden konnte. Mit einem Unentschieden waren sowohl Kämpfer und Trainer für den Anfang zufrieden. Jetzt war die Nervosität vorbei und so gelang es Spengler diesmal mit einem erfolgreichen Haltegriff einen Altenfurter zu besiegen. Der spätere Sieger von Jahn Nürnberg war trotz guter Ansätze noch zu stark. Den letzten Kampf gegen einen Wilhermsdorfer konnte der junge Obernzenner Kämpfer mit einem schönen Wurf für sich entscheiden und wurde schließlich mit der Silbermedaille belohnt. Der zweite Debütant an diesem Tag startete in der ältesten Altersklasse U21. Beherzt ging Kevin Musch an die schwierige Aufgabe gegen erfahrene Judokas aus den Traditionsvereinen Erlangen und Jahn Nürnberg anzutreten. Kevin konnte sich stark präsentieren und sicherte sich ebenfalls Silber. In derselben Altersklasse konnte auch Vladimir Kokor sein Können beweisen. Valdimir steigerte sich in seinen Kämpfen nach anfänglichem Zögern mit kraftvollem Konter und Würgangriffen und steuerte eine Goldmedaille zum erfolgreichen Abschneiden den Teams bei. Lisa Kretschmer startete gleich in zwei Altersklassen U18 und U21 und erhielt ebenfalls nach dominanten Siegen jeweils Gold.

Auch der Sonntag stand unter einem guten Stern. In der Altersklasse U12 waren sowohl Anfänger als auch Routiniers gemeldet. Aus Obernzenner Sicht freuten sich mit Philipp Rollinger und Fabian Kokor zwei Starter auf die Wettkämpfe. Philipp konnte schon letztes Jahr erste Erfahrungen sammeln und ließ keinen Zweifel an seinem Siegeswillen und Können aufkommen. Mit hohen Punktzahlen bezwang er die Gegner aus Schwabach und Fürth durch verschiedene Würfe und Festhalter. Einen ausgeglichenen Kampf lieferte er sich mit einem flinken und einfallsreichen Kämpfer von Jahn Nürnberg. Selbst durch einen Rückstand ließ sich Rollinger nicht aus der Ruhe bringen und konnte Sekunden vor Kampfende noch eine höhere Wertung für einen O-Goshi, Hüftwurf kassieren. Verdient stand er ganz oben auf dem Treppchen. Zum ersten Mal stand auch Fabian Kokor auf der Wettkampfmatte. Kämpfte er anfangs gegen einen höher graduierten Gunzenhausener noch mit zu viel Respekt, musste er sich wie tags zuvor sein Kollege mit einem Unentschieden zufriedengeben, obwohl ein Sieg durchaus greifbar war. Im zweiten Kampf zeigte er dann das Gelernte ohne Zögern und selbstbewusst. Mit zwei perfekten Würfen und einem Haltegriff erreichte Fabian eine hohe Punktzahl. Unschlagbar war an diesem Tag ein älterer und bereits erfahrener Wettkämpfer aus Schwabach, dem er aber alle Energien abforderte und ebenfalls seine Würfe ansetzen konnte. Die Freude über den zweiten Platz war bei Kokor, den Trainern, Eltern und Teamkollegen riesig und alle Obernzenner Wettkämpfer sind hoch motiviert, sich auf kommende Veranstaltungen mit den erlernten Judotechniken beweisen zu können.

Weitere Bilder zu diesem Bericht gibt es in der Galerie.

Hinten von links: Jan Sommerer; Michael Fluhrer; Julien Gundel, Kevin Musch; Vladimir Kokor; Lisa Kretschmer; Georg Werner
Mitte von links: Jan Müller; Fabian Kokor; Leni Wittmann; Lili Wittmann
Vorne von links: Philipp Rollinger; Georg von Stackelberg

 

Am 09.05.2014 führte die Judo-Abteilung des TSV Obernzenn die erste Gürtelprüfung seit ihrer Neugründung in diesem Jahr durch. Aufgrund der sehr guten Vorbereitung durch die erfahrenen Judo-Trainer konnten die Prüflinge alle gestellten Aufgaben - die aus Vorkenntnissen, Falltechniken, Stand- und Bodenanwendungsaufgaben, Randori und Kata bestanden - ohne Probleme meistern. Am Ende bestätigten die Prüfer Georg Werner (Kreisprüfungsbeauftragter aus Neustadt a. d. Aisch) und Jan Sommerer allen Prüflingen eine erfolgreiche Prüfung.

Georg Werner dankte am Ende der Prüfung den Trainern für die sehr gute Organisation und Vorbereitung sowie den Eltern, die ihre Kinder bei der Ausübung dieses Sportes unterstützen.

Folgende Prüfungen wurden abgelegt! 

8. Kyu - weiß-gelber Gürtel:

  • von Stackelberg, Georg 
  • Wittmann, Leni
  • Wittmann, Lilli

7. Kyu  - gelber Gürtel:

  • Kokor, Fabian
  • Müller, Jan
  • Musch, Kevin

5. Kyu - orangener Gürtel:

  • Kokor, Vladimir
  • Rollinger, Philipp

3. Kyu - grüner Gürtel:

  • Gundel, Julien

Von links: Alexander Riedel und Judokas des TSV Obernzenn

 

Die Judo-Abteilung des TSV Obernzenn freut sich über die gelungene Überraschung in Form eines Mattenwagens. Nachdem die neue Judo-Abteilung in der Zenngrundhalle den Trainingsbetrieb aufgenommen hatte, fehlte nur noch ein eigenes Transportmittel für die Matten. Spontan machte sich Alexander Riedel von der Firma Riedel Wägetechnik an die Arbeit, fertigte ein hochwertiges passendes Gefährt aus Edelstahl und übergab es im Judo-Training am Freitag den überraschten Sportlern. Die Judokas mit den Trainern und Eltern sind begeistert über das Engagement von Herrn Riedel und dessen großzügiger Spende.

 

Der TSV Obernzenn ist seit Anfang des Jahres um eine Judo-Abteilung reicher. Letzten Freitag konnte das Training mit einem neuen Mattensatz in den aktuellen Wettkampffarben blau und gelb in der Obernzenner Zenngrundhalle beginnen. Viele Judokas hatten diesem Termin entgegen gefiebert, da das aus Bad Windsheim bekannte Team mit Lisa und Wolfgang Kretschmer, Thomas Kreuzer, Jan Sommerer und Michael Fluhrer wieder als Trainer zur Verfügung stehen. Mit viel Spaß wird in der Zenngrundhalle, Wiesenstraße 1, nun zukünftig am Freitag zwischen 17:30 Uhr und 19:00 Uhr den Kindern und Jugendlichen das Judo vermittelt. Wiedereinsteiger jeder Altersklasse können gerne zu dem Training dazukommen. Ab Freitag, den 21. Februar beginnt dann im Vorfeld ein Anfängerkurs für Kinder ab 6 Jahren am gleichem Ort von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Ebenso wird aufgrund der Nachfrage eine bzw. zwei wöchentliche Trainingseinheiten ab März im Bonifazius-Haus in Bad Windsheim angeboten.