Berichte 2015

Hinten von links: Lena Wittmann; Lilli Wettmann; Finn Wiesinger; Vincent Denzler
Vorne von links: Philipp Rollinger; Tilo Pogge; Justin Dörres

 

Am 06.12.2015 fand in Altenfurt das traditionelle Nikolausturnier statt. Spannende Kämpfe und die Siegerehrung mit dem Nikolaus gab es für etliche Obernzenner Judokas beim stark besetzten Turnier zum Jahresabschluss der mittelfränkischen Judokas.

Am Vormittag konnten Finn Wiesinger, Justin Dörres und Vincent Denzler ihre ersten Wettkampferfahrungen in der Altersklasse U10 sammeln. Dabei sicherte sich Finn Wiesinger einen hervorragenden 2. Platz, Justin Dörres und Vincent Denzler gegen routinierte Kämpfer jeweils einen dritten Platz.

Nachmittags ging es dann für die U12 um die Platzierungen. Tim Lober trat ebenfalls zum ersten Mal auf die Wettkampfmatte und sicherte sich bei seinem Debüt einen schwer erkämpften dritten Platz. Auch für Tilo Pogge und Leni Wittmann gab es Bronze-Rang. Lilli Wittmann und Phillip Rollinger sicherten sich in ihrer Klasse in harten Begegnungen jeweils den zweiten Platz.

Hinten von links: Lisa Kretschmer (Trainerin); Cornelia Kretschmer; Karsten Brockauf; Luca Reuter; Michael Fluhrer (Trainer); Jan Sommerer (Prüfer)
Vorne von links: Niklas Turowski; Tilo Pogge; Finn Wiesinger; Justin Dörres; Noah Soldner; Tim Lober 

Am 30.10.2015 richtete die Judo-Abteilung des TSV Obernzenn die dritte Gürtelprüfung in diesem Jahr aus. Das Trainerteam um Wolfgang Kretschmer bereitete die Judokas wieder einmal sehr gut auf diese Prüfung vor, was sich in den gezeigten Leistungen widerspiegelte. Gezeigt wurden Fall-, Wurf- und Bodentechniken sowie Anwendungsaufgaben im Stand und am Boden. Den Abschluss stellten wieder einmal mehrere Randoris dar. Der Prüfer (Jan Sommerer) konnte somit am Ende allen Prüflingen zu einer bestandenen Prüfung gratulieren und das eifrige Trainerteam zu diesem Erfolg beglückwünschen.

Folgende Prüfungen wurden abgelegt!

8. Kyu - weiß-gelber Gürtel:

  • Dörres, Justin
  • Lober, Tim
  • Reuter, Luca
  • Soldner, Noah
  • Turowski, Niklas
  • Wiesinger, Finn

7. Kyu  gelber Gürtel:

  • Brockauf, Karsten
  • Pogge, Tilo

6. Kyu - gelb-orangener Gürtel:

  • Kretschmer, Cornelia

Am 25.10.2015 fand beim TV 1848 Erlangen ein Lehrgang für die Trainer des Bezirks Mittelfranken zum Thema Nage-no-Kata statt, an dem Jan Sommerer als Vertreter für die Judo-Abteilung des TSV Obernzenn teilgenommen hat. Als Referenten waren Hennry Schott, Prüfungsbeauftragter des Bezirkes, und Dr. Magnus Jezussek, Kata-Beauftragter des Bayerischen Judo-Verbandes, anwesend um die Teilnehmer in der aktuellen Form der Nage-no-Kata für Kyu- und Dan-Prüfungen zu schulen.

Die Nage-no-Kata besteht aus fünf Wurfgruppen mit jeweils drei Würfen. Bereits bei der Prüfung zum 3. Kyu (grünen Gürtel) müssen die Prüflinge eine Gruppe dieser Kata vorzeigen, weshalb es für jeden Verein wichtig ist, sich über die derzeitigen Bestimmungen zu informieren.

In diesem Zusammenhang übten die Teilnehmer Bewegungsabläufe des Zeremoniells sowie spezifische Abläufe einzelner Würfe. Besonderes Augenmerk wurde in diesem Lehrgang auf die Wurfprinzipien gelegt, die in dieser Kata demonstriert werden sollen.

Kürzlich konnte die 5. Klasse des Förderzentrum II Bad Windsheim erneut an einem Judo-Projekt teilnehmen. Lisa und Wolfgang Kretschmer, Trainer der Judokas des TSV Obernzenn und des Judo-Teams Bad Windsheim, boten unterstützt von Philipp Rollinger, einen Einblick in die Sportart Judo, dem "sanften Weg". Die Schüler und ihr Lehrer wurden an vier Nachmittagen in der Sporthalle in Bad Windsheim sportlich gefordert. Nach einer Demonstration verschiedener Judo-Aktionen, verloren die Kinder erste Berührungsängste schnell bei einem Aufwärmspiel. Die Grundlagen für das richtige Fallen zur Vermeidung von Verletzungen wurden nun anschaulich vorgeführt und von den Schülern auch gleich ernsthaft geübt. Anschließend beschäftigte man sich mit Würfen, Festhaltern und anderen Bodentechniken. Zum Vergnügen der Schüler wurde auch mal der Lehrer in den Haltegriff genommen. Auch die Judo-Etikette wie zum Beispiel das An- und Abgrüßen, das Betreten der Matten mit sauberen Füßen oder die Judo-Werte, wie Respekt, Mut oder Hilfsbereitschaft wurde den Teilnehmern nahe gebracht. Mit viel Elan und Begeisterung waren alle dabei und trauten sich immer anspruchsvollere Übungen zu. So kamen die Trainer, Betreuer und Kinder zu dem Fazit, dass dieses Projekt viel Spaß gemacht hat und zum weiteren Judo lernen motiviert.

An mehreren Nachmittagen boten Lisa und Wolfgang Kretschmer, Trainer der Judokas des TSV Obernzenn und des Judo-Teams Bad Windsheim, den Erst- bis Viertklässlern der Pastorius-Grundschule in abwechslungsreichen Übungsstunden einen Einblick in den Judo-Sport. Gezeigt wurden zuerst einige spektakuläre Judo-Techniken, bevor die Kinder erste Berührungsängste bei einem Aufwärmspiel verloren. Die Wichtigkeit des richtigen Fallens zur Vermeidung von Verletzungen wurde erklärt und im Anschluss geübt. Erst dann beschäftigte man sich mit Würfen, Festhaltern und anderen Bodentechniken. Auch die Judo-Etikette wie zum Beispiel das An- und Abgrüßen, das Betreten der Matten mit sauberen Füßen oder die Judo-Werte, wie Respekt, Mut oder Hilfsbereitschaft wurden den Teilnehmern nahe gebracht. Mit viel Elan und Begeisterung waren alle dabei und konnten je nach Mut die Übungen ausprobieren. Beim Sumo-Judo mussten die Schüler im Zweikampf ihr Gleichgewicht halten bzw. das des Gegenüber brechen. Zum Abschluss waren sich die Mädels und Jungs sowie die Trainer einig, dass es miteinander viel Spaß gemacht hat, sodass einige weiterhin den Judo-Sport im Bonifatiushaus betreiben werden.

Von links: Michael Fluhrer und Lisa Kretschmer

 

Am 22.08.2015 nahmen Lisa Kretschmer und Michael Fluhrer an der Dan-Prüfung im BLSV Sportcamp Inzell teil. Begonnen hatte der Aufenthalt in Inzell bereits am 15.08.2015 mit einem einwöchigen Vorbereitungslehrgang, der bis auf den letzten Platz ausgebucht war.

Lisa Kretschmer absolvierte die Prüfung zum 2. Dan bestehend aus den Fächern Vorkenntnisse, Wurftechniken, Bodentechniken, Anwendungsaufgaben Stand, Anwendungsaufgaben Boden, Übungsformen, Theorie und Kata. Als Kate zeigte sie die Katame-no-Kate (Form der Kontrolle). In dieser Kata werden jeweils fünf Haltegriffe, Würgetechniken und Hebeltechniken unter Gegenwehr des Partners demonstriert.

Michael Fluhrer trat zur Prüfung zum 1. Dan an und hatte die selben Fächer zu absolvieren wie Lisa Kretschmer, jedoch in geringerem Umfang und mit einer anderen Kata. Er demonstrierte die Nage-no-Kata (Form des Werfens). Hier werden fünf Wurfgruppen (Hand-, Hüft- und Fußwürfe sowie Selbstfallwürfe nach hinten und zur Seite) mit jeweils drei Würfen (beidseitig) demonstriert.

Wir gratulieren unseren beiden Trainern zur bestanden Prüfung und heißen Michael Fluhrer im Kreis der Dan-Träger (Schwarzgurt-Träger) willkommen. In Japan wird gesagt, dass in den Kampfkünsten und -sportarten mit dem Schwarzgurt das eigentliche Lernen erst beginnt. Deshalb freuen wir uns natürlich auch besonders, dass Lisa Kretschmer sich dazu entschlossen hatte nicht mit dem 1. Dan die eigene Judo-Ausbildung zu beenden, sondern auch die Mühen des 2. Dans auf sich genommen hat.

 

Am 19.07.2015 führte die Judo-Abteilung des TSV Obernzenn ihren jährlichen Familienausflug durch. Wieder einmal hatten sich zahlreiche Judokas mit ihren Familien und Freunden zum geplanten Ausflug angemeldet. Diesmal standen wandern und klettern auf dem Programm. Wolfgang Kretschmer, unterstützt von seiner Frau Cornelia und Tochter Lisa sowie Michael Fluhrer, sicherten die Kletterer und führten von Station zu Station.

Auf der fast sechsstündigen Wanderung waren mehrere Kletterstationen eingebaut, an denen sich Mutige versuchen konnten. Teilweise mit Helm und Sicherungsgeschirr ausgestattet wurden Wände erklommen und Kamine hinabgeklettert. Den Höhepunkt stellte das Erreichen des Gipfelkreuzes dar, von wo aus ein wunderbarer Blick in das Hirschbachtal, bei strahlendem Sonnenschein, möglich war.

Nach dem schnellen Abstieg ging es dann zum Essen mit Köstlichkeiten wie Schäufele, Rindsroulade, Bratwürsten, Sauerbraten usw., wo der Ausflug beim gemütlichen Beisammensein ausklang. Einstimmig wurde festgestellt, dass dies wieder einmal eine sehr gelungene Veranstaltung war, die für Vorfreude auf den Ausflug im nächsten Jahr versprach.

Foto: Lilli Wittmann

 

Am 28.06.2015 fand in Münchberg das wichtige Sichtungsturnier des Bayerischen Judo Verbandes "Unter dem Rohrbühl" statt. Als Pokalturnier der Altersklasse U13 wird es nach den Regeln der U15 ausgetragen und dient den Landestrainern als Sichtung der Nachwuchs-Kaderathleten und den anderen Bundesländern als Standortbestimmung für die kommende Saison. Das bedeutete für die zwei Obernzenner Starter Lilli Wittmann und Philipp Rollinger ungewohnte Regeln und Wertungen, da sie bisher nur in der U12 Kampferfahrung sammelten. Ein Kampf kann hierbei bereits nach Sekunden mit einem Ippon, d. h. einem vollen Punkt für einen kraftvollen Wurf des Gegners auf den Rücken, Haltegriff über 20 Sekunden oder für die hier erlaubten Hebel durch Überstreckung der Armbeuge, entschieden werden.

Nach der langen Anfahrt und angesichts der großen Anzahl von 13 Kämpfern in seiner Gewichtsklasse startete Philipp etwas unkonzentriert, geriet gegen einen starken Oberpfälzer in den Haltegriff und wurde in die Trostrunde geschickt. Hier raffte er sich nochmals auf und besiegte seinen Gegner mit einem schönen Wurf und anschließendem Haltegriff vor Ablauf der Zeit. Leider musste er seinen nächsten Kampf abgeben und konnte sich somit nicht auf die Medaillenplätze vorkämpfen, darf aber im nächsten Jahr nochmals bei diesem Turnier starten.

Lilli Wittmann musste sich in einem 6er-Pool beweisen. Die Auslosung bescherte ihr jedoch gleich zu Beginn die spätere Turniersiegerin aus Neutraubling, von der sich Lilli mit einem starken Wurf überraschen ließ. Jedoch setzte sich Wittmann anschließend überzeugend und jeweils vorzeitig gegen die Lokalmatadorin und eine Thüringer Kämpferin in gewohnter Manier mit Ihrer Spezialtechnik durch. Gegen eine Oberbayerin geriet sie in einen Haltegriff bevor sich die Obernzenner Nachwuchskämpferin gegen eine Weidener Judoka mit Würfen und einem Haltegriff durchsetzte. Somit konnte sich Lilli mit ihrem Trainer Wolfgang Kretschmer über den bronzenen Pokal freuen.

Hinten von links: Jan Sommerer (Prüfer); Lisa Kretschmer (Trainerin); Thomas Kreuzer (Prüfer); Michael Fluhrer (Trainer)
Mitte von links: Fabian Kokor; Lilli Wittmann; Leni Wittmann; Valentin Schwiersch; Vincent Denzler; Vincent Ganz; Kevin Haberl
Vorne von links: Georg von Stackelberg; Philipp Rollinger; Jannik Spengler; Christian Brockauf

 

Am 19.06.2015 fand bei den Obernzenner Judokas die zweite Gürtelprüfung in diesem Jahr statt. Wolfgang Kretschmer und sein Team bereiteten elf Judokas intensiv auf diese Prüfung vor. Wie bereits schon einmal in diesem Jahr zeigten die Prüflinge vom TSV Obernzenn verschiedene Fall-, Wurf-, Halte- und Hebeltechniken in verschiedenen Ausführungen. In der Prüfung zum orange-grünen Gürtel wurden darüber hinaus auch noch Vorkenntnisse abgefragt. Zum Abschluss der Prüfung mussten die Judokas in mehreren Übungskämpfen zeigen, dass Sie die gelernten Techniken auch bei einem sich wehrenden Partner anwenden können. Am Ende konnten die Prüfer Thomas Kreuzer und Jan Sommerer allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Folgende Prüfungen wurden abgelegt!

7. Kyu – gelber Gürtel:

  • Denzler, Vincent
  • Ganz, Vincent
  • Haberl, Kevin
  • Schwiersch, Valentin

6. Kyu – gelb-orangener Gürtel:

  • Brockauf, Christian
  • Spengler, Jannik
  • von Stackelberg, Georg
  • Wittmann, Leni
  • Wittmann, Lilli

5. Kyu – orangener Gürtel:

  • Kokor, Fabian

4. Kyu – orange-grüner Gürtel:

  • Rollinger, Philipp

Von links: Lilli Wittmann; Tilo Pogge, Philipp Rollinger; Leni Wittmann; Jannik Spengler

 

Am Wochenende wurde in Fürth um den Alwin-Rauch-Pokal gekämpft. Fünf Judokas des TSV Obernzenn waren bei dem gut besuchten Sichtungsturnier in der U12 angetreten.

Der jüngste Obernzenner Starter Jannik Spengler begann in der leichtesten Gruppe etwas unglücklich und musste zwei Kämpfe knapp abgeben, bevor er sich einmal durchsetzte und die Bronzemedaille sicherte. In der Gruppe 2 hatte Tilo Pogge sein Debüt als Wettkämpfer. Souverän und gut vom Trainer Wolfgang Kretschmer vorbereitet, ging er gegen höher graduierte Judokas auf die Matte. Den Auftaktkampf gewann er gleich mit 5:0 für Seoi-Nage (Schulterwurf) und Haltegriff. Gegen einen routinierten Erlanger konnte er gut mithalten, geriet aber in einer unübersichtlichen Situation in Bedrängnis und musste den Kampf 0:3 abgeben. Die Silbermedaille sicherte sich der Tilo Pogge mit einem weiteren verdienten 6:0 Sieg. Gut in das Turnier startete auch Philipp Rollinger eine Klasse höher. Zweimal konnte er hoch gewinnen, bevor ein Eckentaler es ihm schwer machte. Ein 0:1 Rückstand war leider nicht auszugleichen und so beendete Rollinger das Turnier mit einem hervorragenden zweiten Platz.

Bei den weiblichen Judokas waren die Schwestern Leni und Lilli Wittmann am Start. Leni verlor ihren Auftaktkampf, konnte sich aber in den weiteren beiden Kämpfen neu motivieren und am Ende über Bronze freuen. Lilli Wittmanns erste Begegnung gegen eine deutlich schwerere Fürtherin endete Unentschieden, da trotz beherzter Angriffe die Gegnerin nicht zu werfen war, kein Wunder - stellte sich doch im Nachhinein heraus, dass die Kämpferin 10 Kilo mehr auf die Waage brachte und in die falsche Liste eingetragen wurde. Umso höher ist das erreichte Unentschieden zu werten. Danach konnte sich Lilli jedoch in gewohnter Manier mit ihrem Spezialwurf O-Soto-Gari 7:0 und 8:0 durchsetzen und sich mit der Goldmedaille belohnen.

Zwei mittelfränkische Meister für den TSV Obernzenn

Von links: Leni Wittmann; Philipp Rollinger; Leni Wittmann

 

Die mittelfränkische Meisterschaft im Judo der Altersklasse U12 war aus Sicht der angetretenen Obernzenner Judokas ein voller Erfolg. Viele junge Kämpfer waren am Wochenende in Nürnberg unter den Augen des Landestrainers am Start.

Philipp Rollinger dominierte in seiner Gruppe. Im Auftaktkampf stand er einem starken Athleten des JT Ansbach gegenüber. Mit einer mittleren Wertung sicherte er sich den ersten Sieg. Auch im zweiten Kampf gegen einen Nürnberger behielt er mit einem Yuko die Oberhand. Dann drehte er richtig auf und konnte die Kämpfe mit sehenswerten Kombinationen gegen einen Scheinfelder und einem Wilhermsdorfer Judoka sicher vorzeitig beenden. Mit diesen vier Siegen und ohne einen Punkt abzugeben, stand er verdient ganz oben auf dem Treppchen.

Ebenfalls ohne Punktverlust war Lilli Wittmann. Zunächst noch etwas zögerlich setzte die Obernzenner Sportlerin die Anweisungen der Trainer Wolfgang Kretschmer und Michael Fluhrer um und so gelang ihr gegen eine Ansbacherin ein 4:0 für ihren Spezialwurf O-Soto-Gari. Selbstbewusst und dominant beendete sie die folgenden Begegnungen gegen Kämpferinnen aus Neuhaus, Rothenburg und Altenfurt jeweils vorzeitig. Somit machte sie die zweite Goldmedaille perfekt.

Ihre Schwester Leni hatte leider diesmal keinen guten Tag erwischt. Bereits der Start gegen die spätere Siegerin aus Altdorf wollte nicht so recht gelingen, sodass sie den Kampf abgeben musste. Die körperlich überlegenen Gegnerinnen aus Erlangen und Neuhaus machten es ihr zudem schwer, eigene Angriffe umzusetzen. Trotzdem konnte sie sich über eine Bronzemedaille freuen.

Am 19.04.2015 fand beim TV 1848 Erlangen der jährliche Lehrgang zur Kyu-Prüfer-Lizenzverlängerung des Judo-Bezirks Mittelfranken statt. Die beiden Prüfer des TSV Obernzenn, Thomas Kreuzer und Jan Sommerer, nahmen daher an dieser Veranstaltung teil und wurden zu Änderungen im Prüfungsprogramm sowie in der für die Durchführung zuständigen Grundsatzordnung geschult. Neben dem theoretischen Teil erfolgte auch die stichprobenartige Betrachtung einzelner Inhalte der Kyu-Prüfungsordnung auf der Matte, wo alle Prüfer verschiedene Ausführungsvarianten demonstrierten und diskutierten.

Durch die Teilnahme an dieser Fortbildung sind Thomas Kreuzer und Jan Sommerer für weitere zwei Jahre zugelassene Prüfer des Bayerischen Judo-Verbandes.

Die Tatsache, dass die Judo-Abteilung über eigene Prüfer verfügt ist in zweierlei Hinsicht erfreulich. Zum einen können im Verein eigene Prüfungen abgenommen werden, was für die Judokas der Abteilung einen finanziellen Vorteil hinsichtlich der Prüfungsgebühren mit sich bringt, und zum anderen kann das Wissen als Prüfer in den Trainingsbetrieb mit eingebracht werden, was eine optimale Vorbereitung auf Gürtelprüfungen zur Folge hat.

Hinten von links: Jan Sommerer; Anett Meyer; Cornelia Kretschmer; Kevin Musch; Karsten Brockauf
Vorne von links: Lukas Muth; Gideon Stegner; Lisa Kretschmer; Tilo Pogge

 

Am 27.03.2015 führte die Judo-Abteilung des TSV Obernzenn ihre erste Gürtelprüfung in diesem Jahr durch. Angetreten hierzu waren sieben Judokas, mit dem Ziel den nächsthöheren Gürtel zu erlangen. Gezeigt wurden von den Prüflingen verschieden Fall-, Wurf-, Halte- und Hebeltechniken sowohl in der Grundform als auch in verschiedenen Anwendungsaufgaben. Den Abschluss der Prüfung stellten wie immer mehrere Randoris – kleine Kämpfe zur Anwendung der bereits gelernten Techniken – dar. Besonders zu erwähnen ist es, dass sich auch wieder Eltern unserer Judokas unter den Prüflingen befanden. Am Ende konnte der Prüfer Jan Sommerer allen Prüflingen eine bestandene Prüfung bescheinigen.

Folgende Prüfungen wurden abgelegt!

8. Kyu – weiß-gelber Gürtel:

  • Brockauf, Karsten
  • Muth, Lukas
  • Pogge, Tilo

7. Kyu – gelber Gürtel:

  • Kretschmer, Cornelia
  • Meyer, Anett
  • Stegner, Gideon

5. Kyu – orangener Gürtel:

  • Musch, Kevin

An mehreren Nachmittag boten Lisa und Wolfgang Kretschmer, Trainer der Judokas des TSV Obernzenn und des Judo-Teams Bad Windsheim den Erst- bis Viertklässlern der Pastorius-Grundschule abwechslungsreiche Übungsstunden als Einblick in den Judo-Sport. Gezeigt wurden zuerst einige spektakuläre Judo-Techniken, bevor die Kinder erste Berührungsängste bei einem Aufwärmspiel verloren. Die Wichtigkeit des richtigen Fallens zur Vermeidung von Verletzungen wurde erklärt und im Anschluss geübt. Erst dann beschäftigte man sich mit Würfen, Bodentechniken und Festhaltern. Auch die Judo-Etikette wie zum Beispiel das An- und Abgrüßen, das Betreten der Matten mit sauberen Füßen oder die Judo-Werte, wie Respekt, Mut oder Hilfsbereitschaft wurden den Teilnehmern nahe gebracht. Mit viel Elan und Begeisterung waren alle dabei und konnten sich je nach individuellen Mut die Übungen ausprobieren. Beim Sumo-Judo mussten die Kämpfer im Zweikampf ihr Gleichgewicht halten, bzw. das des Gegenüber brechen. Zum Abschluß waren sich die Mädels und Jungs, sowie die Trainer einig, dass es miteinander viel Spaß gemacht hat, sodass einige weiterhin den Judosport im Bonifatiushaus betreiben werden.

Von links: Fabian Kokor; Vladimir Kokor; Philipp Rollinger; Lisa Kretschmer; Leni Wittmann; Lilli Wittmann

 

Am 23.01.2015 fand die Ehrung erfolgreicher Bad Windsheimer Sportler statt. Einiger unserer aktiven Judokas wurden für ihre sportlichen Erfolge des vergangenen Jahres geehrt. Fabian Kokor, Leni und Lilli Wittmann erhielten für ihre guten Platzierungen im Turnierjahr 2014 die bronzene Ehrennadel der Stadt aus den Händen von Bürgermeister Bernhard Kisch. Vladimir Kokor und Philipp Rollinger konnten sich über eine silberne Ehrennadel freuen. Die höchste Ehrung in Gold ging an Lisa Kretschmer für ihre nationalen und internationalen Erfolge.

Von links: Philipp Rollinger, Lilli Wittmann, Leni Wittmann und Jannik Spengler

 

Zu Beginn des Jahres stand am 18.01.2015 für die U12-Judokas des TSV Obernzenn das mittelfränkische Poolturnier in Nürnberg an. Viele hoffnungsvolle Nachwuchs-Athleten nutzen das gut besuchte Turnier zur Standortbestimmung und die zufriedenen Trainer Lisa und Wolfgang Kretschmer wissen nun, welche Techniken noch verbessert werden können. Jannik Spengler, erstmals in dieser Altersklasse am Start, konnte sich in vier schweren Kämpfen gegen teils ältere und höher graduierte Judokas beweisen. Er zeigte starke Leistungen im Bodenkampf und konnte den Wurfansätzen seiner Gegner stets geschickt ausweichen. Jedoch konnte er seine Standtechniken nicht wie gewohnt einsetzen, was sich in drei Unentschieden widerspiegelte und ihm den dritten Platz bescherte. Leni Wittmann hatte es mit erfahrenen Kämpferinnen aus Nürnberg und Altdorf zu tun. Trotz der körperlichen Überlegenheit der Gegnerinnen konnte sich die Obernzennerin stets geschickt den Angriffen entziehen und gab keinen einzigen Punkt ab. Am Boden dominierte sie und konnte sich am Ende über einen ersten Platz freuen. Ihre Schwester Lilli konnte eine Gruppe höher zwei Kämpfe mit 8:0 für ihren Spezialwurf O-Soto-Gari (große Außensichel) mit anschließendem Haltegriff gewinnen. Gegen eine technisch erfahrene Neuhauserin hielt sie die Begegnung lange offen, geriet aber nach einer Unachtsamkeit in einen Haltegriff und konnte sich am Ende über den zweiten Platz freuen. Philipp Rollinger hatte einen guten Tag erwischt und ging routiniert in seine Kämpfe. Im Auftaktkampf konnte er seine Techniken zum 7:0 durchsetzen. Im zweiten Kampf ging er gleich mit 4 Punkten in Führung, bevor sein Wurfansatz übernommen und gegen ihn gewertet wurde und somit sein Gegner ausgleichen konnte. Im letzten Kampf ging er jedoch wieder als Sieger von der Matte und mit der Goldmedaille nach Hause.