Berichte 2017

Finn Wiesinger erhält Bode-Wanderpokal 2017

Im Rahmen des Abschlusstrainings in der Bad Windsheimer Trainingsstätte der Judokas des TSV Obernzenn, wurden die Erfolge des Jahres 2017 und die trainingsfleissigsten Sportler der Abteilung geehrt. Nach einer Schweigeminute zum Gedenken an den verstorbenen Stifter des Wanderpokals, Wolfgang Bode, wurde der Bode-Pokal an den Jahresbesten 2017 Finn Wiesinger überreicht.

Der Schüler kämpfte als jüngster Jahrgang in der Altersklasse U12 und erzielte in der vergangenen Saison zahlreiche Wettkampferfolge. Dreimal stand Wiesinger ganz oben auf den Treppchen und viermal erlangte er den zweiten Platz. Auch bei einem stark besetzten bayerischen Sichtungsturnier konnte er sich mit seinem technisch variablen Judo gut präsentieren. Das solche Leistungen nicht von selbst kommen, beweist die Tatsache, dass er auch am regelmäßigsten die drei wöchentlichen Trainingsangebote in Bad Windsheim und Obernzenn besuchte und mit Freude und Ernsthaftigkeit mit seinen Trainern Lisa und Wolfgang Kretschmer, sowie Michael Fluhrer neue Techniken erlernte und übte.

Hilfreich ist hier natürlich auch die große Anzahl von Partnern, die sich im Training und Wettkampf unterstützen und zum gegenseitigen Vorwärtskommen motivieren, so dass es bei der Vereinsinternen Wertung zahlreiche Verfolger gab. Die durften sich aus dem Pokal im Anschluß der Ehrung jeweils eine Schleckerei holen, bevor sich alle in die Ferien verabschiedeten.

Vereinsjacken für Obernzenner Judokas

Bild: Ein Teil der aktiven Judokas in den neuen Vereins-Jacken mit den Sponsoren Cornelia Kretschmer (2. von links) von Aktiv-Plus-Massivhaus und Giuseppe Papapietro (3. von rechts) von der Eisdiele „Sole & Luna“

Die aktiven Judokas erhielten vor Kurzem neue Vereinsjacken mit Vereinslogo auf der Vorderseite und Judo-Zeichen mit dem Vereinsnamen TSV Obernzenn auf dem Rücken. Möglich wurde dies durch die Sponsoren Aktiv-Plus-Massivhaus und der Eisdiele „Sole & Luna“, welche die Kosten von über 1.200 € für 50 Sweat-Jacken gemeinsam übernahmen. Nun können sich die Judokas bei Turnieren, Lehrgängen und Freizeit einheitlich präsentieren.

Zwei Erste, vier Zweite und ein dritter Platz für Obernzenner Nachwuchs-Judokas

 

Von links: Leon Geiselbrecht; Feras Al Habal (U10)

Zum Jahresabschluss traten beim Altenfurter Nikolausturnier sieben Nachwuchssportler des TSV Obernzenn im Judo an. Samstags starteten in der U10 Leon Geiselbrecht und Feras Al Habal. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden schrammte Leon aufgrund eines übersehenen Punktes auf der Wertungstafel hauchdünn am ersten Platz vorbei. Besser lief es für Feras Al Habal in einer stark besetzten Gruppe. Feras stand nach überzeugenden Kämpfen ganz oben auf dem Treppchen.

Hintere Reihe von links: Kevin Musch; Lisa Kretschmer
Vordere Reihe von links:
Mahmoud Ali; Haitham Alhabal; Abdula Al Nasar; Finn Wiesinger; Demjan Hoschchuk (U12)

Tags darauf gingen die Athleten der Altersklasse U12 auf die Matte. Hier trumpfte Haitham Alhabal in Topform gegen gut vorbereitete Athleten aus Ansbach und Altenfurt auf und wurde mit dem 1. Platz belohnt. In der Gruppe 4 gewann Abdula Al Nassar mit zwei Siegen und zwei hart umkämpften Unentschieden Silber. Den 2. Platz konnte auch Finn Wiesinger für seine Leistungen in drei Begegnungen erzielen. Mahmoud Ali konnte drei starke Gegner bezwingen, bevor er sich verletzungsbedingt im letzten Kampf geschlagen geben mußte und den 2. Platz gewann. Etwas unter seinen Möglichkeiten kämpfte Demjan Hoschchuk gegen höhergraduierte Judokas und beendete das Turnier diesmal mit einem 3. Platz. Mit diesen hervorragenden Leistungen können das Obernzenner Trainerteam um Wolfgang Kretschmer nach der Winterpause mit einer neuen erfolgreichen Saison in 2018 rechnen.

Obernzenner Judokas holen 1. Platz und Team-Pokal in Lauf

Beim Nikolausturnier des JC Lauf konnten die 16 startenden Judokämpfer des TSV Obernzenn den Sieg in der Vereinswertung erzielen und holten sich somit den erstmals ausgelobten Pokal. Die von Michael Fluhrer sowie Lisa und Wolfgang Kretschmer betreuten Sportler kämpften beherzt und variantenreich. Obwohl etliche zum ersten Mal an einem Wettkampf teilnahmen, konnten fünf Erste, vier Zweite und sieben Dritte Plätze in den Einzelwertungen erzielt werden.

Die jüngste Kämpferin Emily Tischner erkämpfte sich im Leichtgewicht der FU 10 Bronze. Ebenfalls Bronze ging eine Gruppe höher an Zara Papapietro. In derselben Gruppe sicherte sich ihre Vereinskollegin Chiara Ludwig mit druckvollen Würfen und Haltegriffen den 1. Platz. Sophia Lange in der FU 12 bewies bei ihrem ersten Turnier Mut gegen erfahrenere Kämpferinnen und beendete mit einem 3. Platz den Tag.

In Gruppe 2 der MU 10 kämpften gleich zwei Oberzenner, die beide zweimal siegen konnten. Hier belegte nach der Punktauswertung Leon Geiselbrecht den 2. und Gevorg Vardanyan den 3. Platz. In Gruppe 5 der MU 10 gewann Feras Al Habal alle seine Kämpfe vorzeitig mit Ippon und krönte sein Turnierdebüt mit dem 1. Platz. In derselben Gruppe sicherte sich Henri Gantt Bronze. Matteo Rößl startete erstmals ins Wettkampfgeschehen und freute sich über einen 2. Platz in der schwersten Gruppe der MU 10.

Im Leichtgewicht der MU 12 wurde Niklas Turowski Dritter und Abdula Al Nassar Zweiter. In der Gruppe 2 trumpfte Haitham Alhabal auf und stand nach starken Kämpfen ganz oben auf dem Treppchen. Ihm gleich tat es Finn Wiesinger, der dreimal vorzeitig mit sauberen Techniken siegte – 1. Platz. In der am stärksten besetzen Gruppe 4 kämpften gleich drei TSV'ler. Alle konnten je dreimal gewinnen. Hier holte sich aufgrund der erzielten Punkte Mahmoud Ali den 1., Demjan Hoschchuk den 2. und Johannes Arold den 3. Platz. Schließlich hatten alle Kämpfer durch ihren Einsatz und Anfeuerungen ihrer Kameraden zum Gesamtsieg in der Vereinswertung beigetragen.

Am 24.11.2017 fand in Obernzenn die dritte Gürtelprüfung des TSV Obernzenn in diesem Jahr statt. Hier konnten die jungen Sportler unter den Augen der Prüfer Jan Sommerer, Lisa Kretschmer und Michael Fluhrer ihre erlernten Techniken vorzeigen. Auch bei dieser Prüfung war wieder einige Judokas dabei, die sich zum ersten Mal für eine Gürtelprüfung vorbereitet haben. So konnten Prüfungen vom 8. bis 4. Kyu erfolgreich abgenommen werden. Die Prüfer sowie Trainer der Judokas konnten am Ende an jeden Teilnehmer soeben erlangten neuen Gürtel übergeben. Dies zeigt abermals, dass sich Fleiß und Ehrgeiz auszahlen, sowohl bei den Judokas als auch bei den Trainern.

8. Kyu - weiß-gelber Gürtel:

  • Andrade, Simone
  • Gesell, Katrin
  • Lange, Sophia
  • Maalakq, Amena
  • Pirosi, Dominik
  • Vardanyan, Arman
  • Vardanyan, Gevorg

7. Kyu - gelber Gürtel:

  • Al Habbal, Feras
  • Alhabbal, Haitham
  • Ali, Mahmoud
  • Andrade, Ema
  • Geiselbrecht, Leon

6. Kyu - gelb-orangener Gürtel:

  • Anthes, Birte

5. Kyu - orangener Gürtel

  • Gesell, Ronja

4. Kyu - orange-grüner Gürtel:

  • Musch, Kevin

2x Gold und Silber für Obernzenner Judokas in Rothenburg

Von links: Henri Gantt; Leon Geißelbrecht (nach der Siegerehrung der U10)

Nach zwei Jahren Pause wurde wieder in Rothenburg der Kampf um den Meistertrunkhumpen im Judo ausgetragen. Zahlreiche bayerische und württembergische Vereine waren zu dem Turnier in den Altersklassen U10 und U12 angereist. Sieben Obernzenner Kämpfer schickte TSV-Coach Wolfgang Kretschmer auf die Matte. Zuerst starteten die Jüngsten in der U10. Leon Geißelbrecht besiegte mit starken Angriffen seine Gegner aus Nürnberg und Iphofen. Im letzten Kampf musste er einen Waza-ari seines kräftigen Gegenübers hinnehmen und konnte den Rückstand trotz vielfachen Ansätzen nicht aufholen. Somit beendete er das Turnier mit einem sehr guten 2. Platz. Henri Gantt hatte einen schweren Start gegen einen Unterfranken und musste diesen Kampf leider abgeben. In den folgenden Kämpfen konnte er gegen starke Gegner gut dagegenhalten und viel Erfahrung mit einer Bronzemedaille hinzugewinnen.

Von links: Finn Wiesinger; Johannes Arold; Haitham Alhabbal; Demjan Hoschchuk; Abdula Al Nassar (nach der Siegerehrung der U12)

Im Anschluss war die Altersklasse U12 am Start. Johannes Arold musste zu seinem ersten Wettkampf in einer starken und erfahrenen Gruppe antreten. Im ersten Kampf konnte er für einen Hüftwurf einen Waza-ari erzielen. Leider fehlte Arold in der Folge die Erfahrung den technisch starken Gegnern einen weiteren Punkt abzuringen und freute sich über eine Bronzemedaille. Auch Haitham Alhabbal kämpfte mutig und angriffslustig und erreichte nach zwei Unentschieden und einem knapp verlorenen Kampf den 3. Platz. Finn Wiesinger begann mit einem Unentschieden gegen einen Ansbacher. Ein Nürnberger konnte Wiesingers Ansätze aufgrund seiner Größe vereiteln und eine kleine Wertung gegen den Obernzenner erzielen. Der dominante vorzeitige Sieg für zwei variantenreiche Würfe gegen einen Ansbacher bedeutete Silber. Nicht zu stoppen waren Abdula Al Nassar und Demjan Hoschchuk. Beide beherrschten ihre Gruppen und konnten mit Fußwürfen und Haltegriffen jeweils drei ungefährdete Siege einfahren und standen verdient ganz oben auf dem Treppchen.

Gold für Emily und Leon und weitere Bronzemedaillien am Abschlusstag

Am Sonntag fand die Fortsetzung des Alwin-Rauch-Pokal im Judo in den Altersklasssen U10 und U18 statt. In der gut gefüllten Halle des TV Fürth wollten sich die teilnehmenden Vereine aus ganz Franken, der Oberpfalz und Niederbayern den Sieg und somit den Pokal in der Vereinswertung sichern. Wie am Vortag konnte Trainer Wolfgang Kretschmer vom TSV Obernzenn einige Wettkämpfer auf die Matte schicken. Alle vier Starter standen erstmals auf einer Wettkampfmatte und wollten ihre Judotechniken ausprobieren und vor allem Erfahrung sammeln.

Henri Gantt hatte einen starken Pool in der U10 erwischt und stand routinierten Kämpfern aus den Judo-Hochburgen Abensberg und Ingolstadt gegenüber. Konnte er zu Beginn die Kämpfe noch ausgeglichen gestalten, musste er den versierten Kämpfern am Ende Respekt zollen und freute sich über Bronze. Leon Geißelbrecht in einer der Leichtgewichtsklassen ging forsch in seine Kämpfe gegen höher graduierten Gegner. Unbeeindruckt konzentrierte er sich auf seine gelernten Techniken und die Tipps von Lisa Kretschmer vom Mattenrand und sicherte sich somit gleich eine Gold-Medaille zum Start in die Judo-Karriere. Im Super-Leichtgewicht machte es ihm die mutig aufkämpfende Emily Tischner bei den Mädchen gleich, die sich ebenfalls ihre erste Goldmedaille als jüngste Obernzenner Kämpferin holte.

Am Nachmittag zeigten dann die Kämpfer der U18 anspruchsvolles Judo. Ronja Gesell begann erst letztes Jahr mit der Kampfsportart, kämpfte trotz Nervosität mutig und freute sich bei ihrem ersten Wettkampfeinsatz über Bronze.

Judo-Gold im Doppelpack für Wiesinger und Lober

Von links: Birte Anthes; Lisa Kretschmer (Trainerin); Finn Wiesinger; Moufak Mardini; Haitham Alhabal; Abdula Al Nassar; Vincent Freund; Demjan Hoshchuk; Tim Lober

Am Samstag startete der beliebte Kampf um den Alwin-Rauch-Pokal im Judo. Zahlreiche wettkampfbegeisterte Teilnehmer aus ganz Franken, der Oberpfalz und Niederbayern waren nach Fürth gekommen, um den Gesamtsieg der Vereine an zwei Tagen auszukämpfen. Vom TSV Obernzenn schickte Trainer Wolfgang Kretschmer am ersten Tag bereits acht Kämpfer in den Altersklassen U12 und U15 erfolgreich auf die Matte.

Für Moufak Mardini und Haitham Alhabal war dies der erste Wettkampf. Beide konnten gegen höher graduierte Gegner gut mithalten und punkten, sodass sie sich über ihre erste Bronze-Medaille freuten. Enge Kämpfe hatte Vincent Freund, der seine Angriffe diesmal nicht immer durch bekam und ebenfalls einen dritten Platz erringen konnte. Abdulla Al Nassar und Birte Anthes konnten nach starken Auftaktsiegen leider keine weiteren Kämpfe für sich entscheiden und beendeten das Turnier ebenfalls mit Bronze.

Demjan Hoshchuk setzte sich zweimal gegen seine Gegner mit guten Wurftechniken durch und freute sich über eine hervorragende Silbermedaille. Alle seine Kämpfe konnte Finn Wiesinger mit sehenswerten Würfen vorzeitig für sich entscheiden und stand somit verdient ganz oben auf dem Treppchen. Am Nachmittag in der U15 konnte dies auch der Obernzenner Tim Lober zur Freude der Trainer Lisa und Wolfgang Kretschmer wiederholen und ebenfalls Gold mit nach Hause nehmen.

Tim Lober ist mittelfränkischer Judo-Meister

Wie bereits berichtet, stand das erste Wochenende nach den Ferien ganz im Zeichen der mittelfränkischen Einzelmeisterschaften im Judo. Am Austragungsort in Wilhermsdorf fanden sich zahlreiche wettkampforientierte Judokas der Alterklasse unter 15 Jahren ein, um sich für die weitere Einzelmeisterschaftsserie zu qualifizieren. Mit dabei waren zwei Athleten des TSV Obernzenn unter der Betreuung von Michael Fluhrer, Lisa und Wolfgang Kretschmer.

Joshua Pattison startete erstmals in der U15 in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 66 kg. Für ihn galt es vorrangig darum, als jüngster Jahrgang Erfahrung zu sammeln. Das Los fiel denkbar ungünstig, sodass er gegen einen technisch versierten Kämpfer aus Fürth in Runde eins antreten musste. Der Fürther wurde seiner Favoritenrolle gerecht und schickte Pattison in die Trostrunde. Dort ließ er sich von dem höheren Gürtel eines Erlangers nicht beeindrucken und konnte diesen mit zwei Waza-ari-Wertungen für Wurf und Haltegriff besiegen. Somit war das Tagesziel, ein gewonnener Kampf erreicht. Trotz starker Gegenwehr hatte er im Kampf um den Einzug in das kleine Finale gegen die Hebeltechnik des Gegners keine Chance und beendete damit das Turnier mit einem respektablen 7. Platz.

Das Tim Lober den Titel des mittefränkischen Meisters mit nach Obernzenn bringen würde, damit hat er wohl selbst am wenigsten gerechnet. Doch diesmal lief alles optimal. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit hatte er intensiv geübt und konnte das Gelernte nun erfolgreich umsetzen. Zwar musste er anfangs gegen einen Kämpfer des Jahn Nürnberg eine Wertung gegen sich hinnehmen, jedoch konnte Lober mit zwei Waza-ari-Punkten für Wurftechniken ausgleichen und sich mit technischem Vorteil den Sieg sichern. Kampfstark zeigte er sich dann auch gegen einen Wilhermsdorfer, den er mit O-Soto-Otoshi (großer Außensturz) zu Fall brachte. Durch die vorangegangenen Siege motiviert stellte sich Lober selbstbewusst dem erfahrenen Kämpfer Herzog aus Erlangen. Diesen hatte der Obernzenner gut im Griff. Jedoch konnte der Erlanger sich stets befreien und herausdrehen. Unter lautstarken Anfeuerungen der Obernzenner und Unterstützung der Betreuer Kretschmer und Fluhrer vom Mattenrand konnte er jedoch das spannende Duell im Haltegriff für sich entscheiden. So freute sich der Überraschungsmeister Tim Lober über seine erste Goldmedaille auf der mittelfränkischen Meisterschaft und sicherte sich einen Startplatz auf der nordbayerischen EM in Hof.

Zwei mittelfränkische Judo-Vizemeister und Bronze

Gleich nach den Sommerferien stand für die Judokas die mittelfränkische Einzelmeisterschaft in Wilhermsdorf auf dem Programm. Vier Nachwuchstalente des TSV Obernzenn stellten sich in der U12 der Konkurrenz und brachten je zweimal Silber und Bronze nach Hause.

In der leichtesten Mädchenklasse begann Birte Anthes druckvoll und zwang die Athletin aus Wachendorf nach einem Wurf in den Haltegriff. Mit diesem ersten Sieg lief der Einstand nach den Ferien zwar optimal, jedoch konnte Anthes im finalen Kampf wegen einer Verletzung nicht antreten und gab die Chance auf den Meistertitel kampflos ab, aber freute sich über den Vize-Meistertitel.

Abdula Al Nassar konnte sich in seinem Auftaktkampf gegen einen Frauenauracher ein Unentschieden erkämpfen. Trotz mehrerer guter Ansätze gelang leider keine Wertung und so endete es 0:0. Punkte sammelte der Obernzenner erst im Kampf gegen einen Athleten aus Lauf. Mit einem sauberen großen Außensturz, O-Soto-Otoshi und anschließendem Haltegriff ging er in Führung und setzte mit einem schnellen O-Goshi (Hüftwurf) einen Ippon zum vorzeitigen Sieg oben drauf. Gegen den höher graduierten Altdorfer Favoriten konnte Al Nassar lange dagegenhalten. Leider drehte sich der Gegner jedoch geschickt aus Abdulas Angriffe und konnte mit Konter und Haltegriff den Obernzenner besiegen. Aufgrund der Unterbewertung musste sich Al Nassar trotz seiner guten Leistung mit Bronze zufriedengeben.

Ähnlich erging es dem Debütanten Vincent Freund. Das erste Mal auf einer Wettkampfmatte ging er erstaunlich unaufgeregt in den Kampf. Nach anfangs vorsichtigen Wurfansätzen beherzigte er die Tipps der Trainer Lisa Kretschmer und Michael Fluhrer vom Mattenrand und konnte für einen Seoi-Nage Schulterwurf einen Punkt erzielen und somit seinen ersten Sieg verbuchen. Gegen einen Fürther lieferte sich der Obernzenner einen dominanten Kampf, konnte seinen Gegner jedoch nicht auf den Rücken werfen, sodass ein 0:0 als Endstand auf der Tafel stand. Freunds dritter Kampf lief ausgeglichen. Ein Schulterwurf wurde mit einem Waazari für den Obernzenner gewertet, jedoch konnte der Roßtaler ausgleichen und so blieb es ebenfalls bei einem Unentschieden. Schade, dass Vincent Freund unbesiegt wegen ungünstiger Unterbewertung an der Silbermedaille vorbeischrammte. Dennoch war es ein gelungener Einstand mit Bronze und macht Lust auf mehr Wettkampf für den jungen Kämpfer.

Der Vierte im Bunde der Obernzenner war der bereits kampferprobte Finn Wiesinger, der noch zum jüngsten Jahrgang zählt. In seinem Auftaktkampf gegen einen älteren Kämpfer musste er dessen Können Respekt zollen und dem starken Frauenauracher den Vortritt lassen. Gegen einen Nürnberger fand er zu alter Stärke zurück und erzielte mit 8:0 durch variantenreiche Techniken einen vorzeitigen Sieg. Mit jeweils Ippon für einen schönen Tomeo-Nage (Über-Kopf-Wurf) und einem Haltegriff besiegelte er gegen einen Bad Windsheimer Athleten den Vize-Meistertitel.

Platz 1 beim Bayern-Pokal mit Lisa Kretschmer

Das letzte Wochenende vor den Sommerferien war wieder für den Höhepunkt der bayerischen Judo-Jugend reserviert. Im niederbayerischen Vilsbiburg kämpften die Mannschaften der acht Bezirke unter Trommeln und Anfeuerungsrufen der Mannschaften und mitgereisten Zuschauer um den Bayernpokal.

Mit im Kader der besten Athleten der drei Altersklassen U15, U18 und U21 aus Mittelfranken war auch Lisa Kretschmer, Trainerin des TSV Obernzenn. Kretschmer steht bereits seit zehn Jahren bei diesem Turnier mit auf der Matte und dieses Jahr sollte ihre letzte aktive Teilnahme als ältester Jahrgang mit der fünften Titelverteidigung in Folge enden.

Die mittelfränkischen Mädels legten im ersten Poolkampf gegen Niederbayern gleich richtig los und besiegten die Mannschaft des Gastgeberbezirks mit 16:3. Die zweite Begegnung gegen Oberbayern wurde spannend, am Ende behielten auch hier die Mittelfränkinnen mit 11:8 die Oberhand, vor allem auch dank der hoch motivierten Obernzenner Kämpferin. In der letzten Poolbegegnung gegen Unterfranken ließen unsere Mädels dann nichts mehr anbrennen, gewannen auch hier mit 16:3 und holten sich damit den Poolsieg. Im Halbfinale stand uns die Mannschaft der Oberpfalz gegenüber, die auch deutlich mit 15:5 besiegt wurde. So kam es zur Wiederauflage des letztjährigen Finals gegen die Münchener Mädels.

Das Finale verlief äußerst spannend: Mittelfranken ging in Führung, München glich aus. Das wiederholte sich ein paar Mal, ehe München mit zwei Punkten vorn lag. Dann starteten die mittelfränkischen Mädels der U21 die Aufholjagd und gewannen alle restlichen Kämpfe zum Endstand von 11:8! Eine super Mannschaftsleistung, die Lisa Kretschmer nach ihrer verletzungsbedingten Wettkampfpause mit fünf eindrucksvollen Ippons (vorzeitiger Sieg durch vollen Punkt) unterstützte.

Bei der zweiten Gürtelprüfung in diesem Jahr konnten alle 17 angetretenen Judokas den nächsten Kyu-Grad erreichen, da die Trainer ihre Schützlinge intensiv auf die verschiedenen Aufgabenstellungen vorbereiteten. 

Nach der Fallschule galt es Stand- und Bodentechniken mit den japanischen Namen zu bezeichnen, sauber auszuführen und aus der Bewegung, in Kombinationen und im Randori (Übungskampf) sinnvoll einzusetzen. Auch die Verteidigung gegen Angriffe und Haltegriffe musste vorgeführt werden.

Die Prüfer Lisa Kretschmer und Jan Sommerer gratulierten den Prüflingen für ihre hervorragenden Leistungen und der bestandenen Prüfung. Nach dem Applaus der Zuschauer wurde die Urkunde und das Vorbereitungsheft zum nächsten Kyu entgegengenommen und der neue Gürtel gleich stolz umgebunden. Als Überraschung bekam jeder Judoka von unserem Sponsor Eisdiele Sole & Luna ein Eis zur bestanden Prüfung.

Michael Fluhrer hatte an dieser Gürtelprüfung sein Debüt als Beisitzer und wird aller Voraussicht nach dieses Jahr seine Zulassung als Prüfer erhalten. 

8. Kyu - weiß-gelber Gürtel:

  • Al Habbal, Feras
  • Ali, Mahmoud
  • Özdil, Serkan
  • Ludwig, Chiara Lucia
  • Pöltl, Elias Michael
  • Papapietro, Zara Aurora
  • Andrade, Ema

7. Kyu - gelber Gürtel:

  • Mohammed Serbo, Abdusalam

6. Kyu - gelb-orangener Gürtel:

  • Lebzak, Daniel
  • Mardini, Moufak
  • Wagenhöfer, Julia
  • Wagenhöfer, Sarah
  • Al Nassar, Abdula
  • Turowski, Niklas

5. Kyu - orangener Gürtel:

  • Lober, Tim
  • Wiesinger, Finn Noah

3. Kyu - grüner Gürtel:

  • Kretschmer, Cornelia

Das traditionelle Sommerevent für die Judokas des TSV Obernzenn fand diesmal in der näheren Umgebung von Bad Windsheim statt. Das Team um Abteilungsleiter Wolfgang Kretschmer lud die Kinder und Jugendlichen zum Zelten ein.

Nach dem Aufstellen der Zelte und dem Besuch des Spiel- und Bolzplatzes, ging es mit über 60 Mitgliedern und Eltern auf eine kleine Wanderung durch die Flur zum gemeinsamen Essen bei Schnitzel und Schäufele. So gestärkt konnten die Camper die Herausforderungen der Nachtwanderung und das abendliche Lagerfeuer genießen. Nach einer kurzen Nacht wurden beim sonnigen Frühstück die „Zeichnungen“ der Nacht begutachtet.

Im Anschluss an das gemeinsame Abbauen der 17 Zelte, wurden die Kinder von den Eltern wieder abgeholt.

Obernzenner Judokas gesichtet

Von links: Birte Anthes; Abdula Al Nassar; Finn Wiesinger; Joshua Pattison

Beim diesjährigen Pokalturnier "Unter dem Rohrbühl" im oberfränkischen Münchberg wurden die Judokas der Altersklasse unter 13 Jahren gesichtet. Unter den Augen des bayerischen Landestrainers mussten sich die Nachwuchstalente Bayerns beweisen und zudem mit den Regeln der höheren Altersklasse zurechtkommen. Hochkarätige Teilnehmer erschienen bei dieser Bewährungsprobe auch aus anderen Bundesländern, sodass jede Gewichtsklasse stark besetzt war. Wolfgang Kretschmer schickte bei sommerlicher Hitze vier vielversprechende Wettkämpfer des TSV Obernzenn auf die Matte.

Birte Anthes im Leichtgewicht wurde nach einem Auftaktsieg im Halbfinale von der späteren Siegerin aus der Judo-Hochburg Abensberg im Haltegriff ausgebremst. Sie konnte sich aber im Kampf um Platz drei mit einer starken Leistung gegen die Lokalmatadorin durchsetzen und einen bronzenen Pokal mit nach Hause nehmen. Abdula Al Nassar zog in einem ausgeglichen Kampf im Halbfinale ebenfalls den Kürzeren. Leider verpasste er auch im kleinen Finale seine Chancen und beendetet das Turnier mit dem fünften Platz, darf aber nächstes Jahr noch mal starten. Richtig Pech hatte der Jüngste Obernzenner Finn Wiesinger in der Klasse mit den meisten Startern. Im Auftaktkampf gegen einen erfahrenen Thüringer, bekam er nach anfänglicher Führung in der Verlängerung eine umstrittene Strafe aufgebrummt und musste somit den schweren Gang in die Trostrunde antreten. Hier konnte er noch einmal überzeugend siegen, bevor er an einem zwei Jahre älteren Abensberger scheiterte. Für eine echte Überraschung sorgte der Debütant Joshua Pattison. Er startete erstmals bei einem Wettkampf und besiegte einen Nürnberger mit Wurf und Haltegriff. Aber auch Pattison musste sich einem Abensberger beugen. Ein silberner Pokal für ihn bei diesem Turnier ist jedoch eine absolute Spitzenleistung und Trainer Wolfgang Kretschmer war mit den Leistungen seiner Schützlinge sehr zufrieden.

Obernzenner Judokas erhalten T-Shirts von Sole & Luna

Foto: Die Judokas im Vereins-T-Shirt mit Gardenia Papapietro (zweite Reihe rechts) von der Eisdiele Sole & Luna

Passend zur heißen Sommerzeit erhielten die aktiven Judokas des TSV Obernzenn 50 farbenfrohe neue Vereins-T-Shirts von der Bad Windsheimer Eisdiele "Sole & Luna". Nun können die neuen Wettkämpfer einheitlich mit den "alten Hasen" bei Turnieren aufreten. Die Familie Papapietro überreichte diese beim schweißtreibenden Training in der Trainingsstätte Bonifatiushaus Bad Windsheim. Im Anschluss konnten sich die Judokas mit dem "leckersten Eis Bad Windsheims" abkühlen.

Judo-Abteilung des TSV Obernzenn erhält Qualitätssiegel vom DJB

Von links: Lisa Kretschmer und Michael Fluhrer mit dem Vereinszertifikat

Die Judo-Abteilung des TSV Obernzenn wurde vom Deutschen Judo-Bund mit dem Vereins-Zertifikat für ihr professionelles Angebot und die Judo-Ausbildung ausgezeichnet. Nach Überprüfung der geforderten Qualitätskriterien, konnten stellvertretend für die Abteilung die Trainer, Lisa Kretschmer und Michael Fluhrer, die Urkunde entgegen nehmen. Das ausgezeichnete Training wird durch die Dan-Träger und lizenzierten Trainer, Lisa Kretschmer (2. Dan), Michael Fluhrer, Thomas Kreuzer, Jan Sommerer und Wolfgang Kretschmer (jeweils 1. Dan) an drei Tagen die Woche gewährleistet. Montag und Donnerstag findet dies ab 17:30 Uhr im Bonifatius-Haus in Bad Windsheim, am Freitag in der Zenngrundhalle in Obernzenn statt.

Das Training für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche umschließt die Vorbereitung zu Wettkampfjudo und Gürtelprüfungen, welche von den vier vereinseigenen Kyu-Prüfern nach DJB-Richtlinien abgenommen werden. Die Kyu-Prüfer und Trainer sind durch die laufende Teilnahme an den Lehrgängen immer auf dem neuesten Stand und können somit alle Neuerungen in das laufende Taining einfließen lassen. Donnerstag und Freitag besteht auch für Erwachsene die Möglichkeit Judo und Fitnesstraining zu absolvieren. Damit kann ein großes breit gefächertes Angebot für alle Altersklassen innerhalb der Judo-Abteilung abgedeckt werden.

Mit mehreren Breitensportaktionen, Projekten sowie Ausflügen, Lehrgangs- und erfolgreichen Wettkampfteilnahmen auf Bayern- und DJB-Ebene, sowie einer Bundesliga-Kämpferin wird der hohe Anspruch, dem sich die ehrenamtlichen Verantwortlichen stellen, unterstrichen. Sämtliche Informationen werden auf der stets aktuellen Website (www.judo-obernzenn.de) den Mitgliedern und Interessierten zugänglich gemacht. Profiteuere sind natürlich die Mitglieder, deren Vorwärtskommen, Motivation und Spaß am Judo für das betreuende Team im Mittelpunkt stehen.

Neueinsteiger jeder Altersgruppe sind jederzeit willkommen und können unverbindlich an einem der Trainingstermine reinschnuppern und mitmachen.

Gold für Obernzenner Judoka

Oben: Lilli Wittmann

In Nürnberg fand am Wochenende das wichtige Sichtungsturnier des mittelfränkischen Bezirks in der Altersklasse U15 im Judo statt. Unter den Augen der Bezirkstrainer bewies hier Lilli Wittmann vom TSV Obernzenn ihre Ambitionen und holte sich souverän den ersten Platz.

Wittmann startete gegen eine Neuhauserin druckvoll in den Wettkampf. Innerhalb der ersten Minute konnte sie die Gegnerin im Bodenkampf durch einen Armhebel zur Aufgabe zwingen. Auch in der folgenden Begegnung konnte sie die Tipps des Trainers Wolfgang Kretschmer perfekt umsetzen und konterte die Konkurrenz mit einer blitzsauberen Falltechnik zum siegreichen Ippon. Somit hat sich Wittmann für einen Platz in der mittelfränkischen Bezirksauswahl eindrucksvoll empfohlen.

Schäufele unterm Elch

Am ersten Mai-Sonntag begingen die Trainer und Angehörige der Judo-Abteilung des TSV Obernzenn einen kurzweiligen Wanderausflug. Die Fränkische Schweiz war das Ziel. Auf einem 24 km langen Rundwanderweg konnten sich die Judokas in Etappen bei herrlichem Wanderwetter der Landschaft und Gastronomie erfreuen.

In geselliger Runde kamen die Pausen gerade Recht, um die Köstlichkeiten der Brauerei-Gaststätten und Biergärten zu genießen. Neben dem süffigen Bier ließen sich die Wanderer Weißwürste und das obligatorische fränkische Schäufele unter den Blicken des imposanten Elches schmecken.

Am 23.04.2017 nahmen die drei Prüfer, Lisa Kretschmer, Thomas Kreuzer und Jan Sommerer, in Erlangen am Lehrgang zur Verlängerung der Prüfungslizenz teil. Die Veranstaltung, an der 35 Prüfer aus Mittelfranken zusammenkamen, fand unter Leitung des mittelfränkischen Prüfungsreferenten statt.

Der Vormittag bestand aus der Vermittlung von Theorie, zu der aktuelle Entwicklungen in der Prüfungsordnung und Grundsatzordnung des Prüfungswesens zählten. Darüber hinaus wurden die anwesenden über aktuelle Beschlüsse aus dem Bereich des Kyu- und Dan-Prüfungswesens informiert und die unter anderem Auswirkung auf die Trainingsgestaltung haben.

Der Nachmittag bestand aus einem praktischen Teil, in dem Hinweise und Trainingsmöglichkeiten von Falltechniken erläutert und Bewertungskriterien für die Prüfungsabnahme besprochen wurden. Zudem war die Technikausführung in Kyu- und Dan-Prüfungen ein wichtiges Thema. Hier stand das Herstellen von Situationen zur Wurfausführung im Mittelpunkt, um den Anforderungen der höheren Kyu-Grade gerecht zu werden.

Durch Absolvierung dieser Fortbildung haben die drei Prüfer eine gültige Lizenz bis 31.12.2020.

Erfolgreiche Gürtelprüfung für Obernzenner Judokas

Hintere Reihe von links: Lisa Kretschmer (Prüferin); Justin Wittmann; Robin Kennard; Ronja Gesell; Sarah Kennard; Abdusalam Mohammed Serbo; Thomas Kreuzer (Prüfer)
Mittlere Reihe von links: Abdula Al Nassar; Johannes Arold; Joshua Pattison; Haitham Alhabbal; Can von Prondzynski; Jonas Potsch; Henri Gantt
Vorne kniend von links: Vincent Freund; Emily Tischner; Leon Geiselbrecht; Tom Godenberg; Matteo Rößl

Bei der ersten Gürtelprüfung des Jahres konnten alle 16 angetretenen Judokas des TSV Obernzenn den nächsten Kyu-Grad erreichen. Die Trainer Lisa und Wolfgang Kretschmer, Michael Fluhrer und Jan Sommerer hatten ihre Schützlinge intensiv auf die verschiedenen Aufgabenstellungen vorbereitet. Im Training wurden die Anwärter von den höhergraduierten Sportlern vorbildlich als Partner oder als Assistenten der Trainer unterstützt. Dabei standen in der internationalen Gruppe die Hilfsbereitschaft und der gegenseitige Respekt ohne Berührungsängste im Vordergrund. So gingen die Prüflinge zwar mit dem unvermeidlichen Lampenfieber aber konzentriert und souverän vor den Augen der Eltern, Freunde und Verwandten in die Prüfung.

Nach der richtigen Falltechnik galt es die neu erworbenen Stand- und Bodentechniken mit den japanischen Namen zu bezeichnen, sauber auszuführen und aus der Bewegung, in Kombinationen und im Randori, Übungskampf, sinnvoll einzusetzen. Auch die Verteidigung gegen Angriffe und Haltegriffe musste vorgeführt werden.

Die Prüfer Lisa Kretschmer und Thomas Kreuzer gratulierten den Prüflingen und ihren Trainern für ihre hervorragenden Leistungen und der bestandenen Prüfung. Nach dem Applaus der Zuschauer wurde die Urkunde und das Vorbereitungsheft zum nächsten Kyu entgegengenommen und der neue Gürtel gleich stolz umgebunden.

8. Kyu - weiß-gelber Gürtel:

  • Alhabbal, Haitham
  • Gantt, Henri
  • Geiselbrecht, Leon
  • Godenberg, Tom
  • Mohammed Serbo, Abdusalam
  • Potsch, Jonas
  • von Prodzynski, Can
  • Rößl, Matteo
  • Tischner, Emily

7. Kyu - gelber Gürtel:

  • Arold, Johannes
  • Freund, Vincent
  • Pattison, Joshua

6. Kyu - gelb-orangener Gürtel:

  • Gesell, Ronja
  • Wittmann, Justin
  • Kennard, Robin
  • Kennard, Sarah

 Medaillen für Obernzenner Judokas

Von links: Demjan Hoschuk; Lilli Wittmann; Abdula Al Nassar; Tim Lober; Finn Wiesinger

Am Wochenende fand das beliebte Kitzinger Falterturmturnier im Judo statt. Fünf Judokas des TSV Obernzenn konnten alle einen Podestplatz gegen Athleten aus ganz Bayern und sogar aus Baden-Württemberg ergattern.

In der Altersklasse unter 12 Jahre startete Abdula al Nassar in der Gruppe 5 mit einem schönen Sieg für Tomeo-Nage in den Wettkampf. Auch gegen den späteren Sieger konnte er Punkte erzielen, bevor er in einen Haltegriff geriet. In seinem letzten Kampf machte Al Nassar noch mal richtig Druck und dominierte den Kampf, bevor er in den letzten Sekunden ausgekontert wurde. Aufgrund der Unterbewertung verpasste er knapp Silber und gewann Bronze.

Finn Wiesinger in der Gruppe 10 begann ebenfalls mit einem schönen ungefährdeten Sieg. Nur gegen einen starken und älteren Oberpfälzer musste er sich geschlagen geben. Die Silbermedaille war der Lohn für seine Leistung.

In der starken Gruppe 14 musste sich Demjan Hoschuk beweisen. Mit hoher Angriffsfrequenz stellte er sich dem erfahrenen Kämpfer aus Altdorf. Nach einer Führung geriet er in einen Haltegriff, aus dem es kein Entrinnen gab. Einen starken Kampf zeigte er gegen einen Oberfranken, den er mit Fußfeger vorzeitig besiegte. Im letzten Kampf fehlte ihm noch die Erfahrung, den defensiven Kämpfer zu besiegen und beendete somit das Turnier mit der Bronzemedaille.

Am Nachmittag waren dann die Judokas der U15 dran. Den ersten Kampf verlor Tim Lober gegen die Waage und musste in einer höheren Gewichtsklasse starten. Trotz dieses Nachteils stellte er sich mutig den starken Gegnern und konnte sich ebenso über den dritten Platz freuen.

Nach langer Wartezeit konnte Lilli Wittmann ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Auch sie startet in dieser Saison in einer neuen Gewichtsklasse. Gut eingestellt von Trainerin Lisa Kretschmer kämpfte sie sich in der stärksten Klasse ins Halbfinale. Hier wartete eine routinierte Bayern-Kaderathletin die sich nach einem Wurf von Wittmann deren Arm schnappte und einen Hebel ansetzen konnte, der sie zur Aufgabe zwang. Im kleinen Finale um die Bronzemedaille konnte sich die Obernzennerin jedoch wieder mit starken Würfen und Haltegriff durchsetzen und stand verdient auf dem Podest.

Erfolgreiche Obernzenner Judokas zum Saisonauftakt 2017

Von links: Demjan Hoschuk; Abdula Al Nassar; Finn Wiesinger; Niklas Turowski

Unmittelbar nach den Ferien fand in Nürnberg wieder das gut besuchte mittelfränkische Poolturnier der Judokas unter 12 Jahren statt. Trotz der Trainingspause konnten alle vier startenden Obernzenner Athleten Medaillen erkämpfen.

Finn Wiesinger bewies erneut sein Können und konnte mit schönen Würfen siegen und in der für ihn neuen Altersklasse Gold erzielen. Niklas Turowski startete in der Feder-Gewichtsklasse mit einem Auftaktsieg, musste sich aber im Anschluss den älteren und höher graduierten Gegnern geschlagen geben. Ein dritter Platz war der Lohn seines Einsatzes.

Ebenfalls Bronze erreichte Abdula Al Nassar. Er begann stark mit einem Ippon für O-Goshi, geriet aber leider gegen erfahrene und deutlich schwerere Angreifer etwas unglücklich in den Haltegriff. Sein erfolgreiches Wettkampfdebüt feierte Demjan Hoschuk mit einer Bronzemedaille. Er startete gegen den späteren Sieger mit guten und mutigen Ansätzen, musste sich aber dessen Erfahrung und Technik beugen. Gegen einen Nürnberger konnte er dann die Vorgaben von Trainer Wolfgang Kretschmer umsetzen und mit einem Feger mit anschließendem Haltegriff den Kampf für sich entscheiden, bevor er von einem starken Erlanger gekontert wurde und knapp verlor.

Durch die positiven Leistungen und Erfahrungen freuen sich die Obernzenner Kämpfer und die Trainer um Wolfgang Kretschmer auf die neue Saison 2017.