Medaillen für Obernzenner Judokas

Von links: Demjan Hoschuk; Lilli Wittmann; Abdula Al Nassar; Tim Lober; Finn Wiesinger

Am Wochenende fand das beliebte Kitzinger Falterturmturnier im Judo statt. Fünf Judokas des TSV Obernzenn konnten alle einen Podestplatz gegen Athleten aus ganz Bayern und sogar aus Baden-Württemberg ergattern.

In der Altersklasse unter 12 Jahre startete Abdula al Nassar in der Gruppe 5 mit einem schönen Sieg für Tomeo-Nage in den Wettkampf. Auch gegen den späteren Sieger konnte er Punkte erzielen, bevor er in einen Haltegriff geriet. In seinem letzten Kampf machte Al Nassar noch mal richtig Druck und dominierte den Kampf, bevor er in den letzten Sekunden ausgekontert wurde. Aufgrund der Unterbewertung verpasste er knapp Silber und gewann Bronze.

Finn Wiesinger in der Gruppe 10 begann ebenfalls mit einem schönen ungefährdeten Sieg. Nur gegen einen starken und älteren Oberpfälzer musste er sich geschlagen geben. Die Silbermedaille war der Lohn für seine Leistung.

In der starken Gruppe 14 musste sich Demjan Hoschuk beweisen. Mit hoher Angriffsfrequenz stellte er sich dem erfahrenen Kämpfer aus Altdorf. Nach einer Führung geriet er in einen Haltegriff, aus dem es kein Entrinnen gab. Einen starken Kampf zeigte er gegen einen Oberfranken, den er mit Fußfeger vorzeitig besiegte. Im letzten Kampf fehlte ihm noch die Erfahrung, den defensiven Kämpfer zu besiegen und beendete somit das Turnier mit der Bronzemedaille.

Am Nachmittag waren dann die Judokas der U15 dran. Den ersten Kampf verlor Tim Lober gegen die Waage und musste in einer höheren Gewichtsklasse starten. Trotz dieses Nachteils stellte er sich mutig den starken Gegnern und konnte sich ebenso über den dritten Platz freuen.

Nach langer Wartezeit konnte Lilli Wittmann ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Auch sie startet in dieser Saison in einer neuen Gewichtsklasse. Gut eingestellt von Trainerin Lisa Kretschmer kämpfte sie sich in der stärksten Klasse ins Halbfinale. Hier wartete eine routinierte Bayern-Kaderathletin die sich nach einem Wurf von Wittmann deren Arm schnappte und einen Hebel ansetzen konnte, der sie zur Aufgabe zwang. Im kleinen Finale um die Bronzemedaille konnte sich die Obernzennerin jedoch wieder mit starken Würfen und Haltegriff durchsetzen und stand verdient auf dem Podest.

                         

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